Die Rentenkommission hat Kanzler Merz und Arbeitsministerin Bas ihre erarbeiteten Reformvorschläge vorgelegt. Was sind die wichtigsten Punkte? Ein Überblick.
Die Vorschläge der Rentenkommission liegen nun offiziell vor. Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas kündigten eine vollständige Umsetzung der Empfehlungen an. „Alle Elemente dieses Reformpakets müssen jetzt zügig umgesetzt werden“, sagte Merz nach der Übergabe des Berichts in Berlin. Man könne es sich nicht erlauben, einzelne Maßnahmen herauszunehmen oder abzulehnen, so der CDU-Politiker.
Die Maßnahmen würden ineinander greifen und sich gegenseitig ausbalancieren. „Sie bilden ein Gesamtkonzept, das nur in seiner Gesamtheit funktioniert“, sagte der Kanzler. Die Koalition sei sich daher einig, das Paket „vollständig“ umzusetzen.
Merz würdigte die Vorschläge als „ausgewogenes Paket“. „Diese Empfehlungen sind vor aller größter Bedeutung“, sagte der CDU-Vorsitzende. Sie könnten den Trend umkehren und dazu führen, dass das Rentenniveau steigt und die Beiträge sinken.
Merz versprach: Kürzungen von Rentenleistungen werde es nicht geben. Bisher seien nur kleine Korrekturen am Rentensystem vorgenommen worden, dies sei nun eine große Reform. "Es ist aller höchste Zeit. Nichtstun ist keine Option“, sagte Merz.
Bundesarbeitsministerin Bas sieht mit den Vorschlägen der Expertenkommission zur Zukunft der Rente auch eine Perspektive für heute junge Menschen. Durch den empfohlenen paritätisch finanzierten Kapitalstock werde das Rentenniveau steigen, sagte die SPD-Politikerin zur Entgegennahme des Abschlussberichts der Regierungskommission in Berlin. Damit werde die junge Generation später eine höhere Rente haben als die Rentner heute. Sie werde nicht vergessen. Es sei gelungen, ihr eine Perspektive aufzumachen.
Bas betonte mit Blick auf die insgesamt 33 Vorschläge: „Es gibt jetzt kein Rosinenpicken, es ist ein Gesamtkunstwerk.“ In dem Paket greife alles ineinander, so dass man nicht das eine oder andere weglassen könne. Für die Umsetzung müssten sicherlich noch die Koalitionsfraktionen mitgenommen werden. Sie sei sehr zuversichtlich, dass dies gelingen könne.
Zu den wichtigsten Empfehlungen der Kommission gehört:

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