Ob Dachsanierung oder Photovoltaik: Die BG BAU warnt vor Gefahren bei Abstürzen und Durchstürzen und gibt Tipps für mehr Sicherheit.
Anlässlich der Aktionswoche „Dacharbeiten“ der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) vom 21. bis 25. September weist die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) auf die Risiken bei Arbeiten auf Dächern hin. Bau-, Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten in großer Höhe gehören laut der BG BAU zu den gefährlichsten Tätigkeiten in der Bauwirtschaft.
Nach Angaben der Genossenschaft waren im vergangenen Jahr rund 41 Prozent der tödlichen Arbeitsunfälle im Zuständigkeitsbereich der BG BAU auf Abstürze zurückzuführen. Dächer seien mit einem Anteil von 24 Prozent der häufigste Unfallauslöser bei tödlichen Arbeitsunfällen gewesen.
Mit dem weiteren Ausbau von Photovoltaikanlagen gewinnt das Thema Arbeitssicherheit auf Dächern laut BG BAU zusätzlich an Bedeutung. Dabei gehe es nicht nur um die Montage der Anlagen, sondern auch um spätere Wartungs-, Kontroll-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten.
„Photovoltaikanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Gleichzeitig entstehen mit ihnen Arbeitsplätze auf dem Dach, die über die gesamte Nutzungsdauer der Anlage sicher erreichbar sein müssen“, erklärt Björn Kass, Präventionsleiter der BG BAU.
“Absturz- und Durchsturzsicherungen dürfen kein nachträglicher Gedanke sein, sondern gehören von Anfang an zur Planung.”

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