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Wetterprognose

Hitze in Deutschland: Purzeln bald die Temperaturrekorde?

Heiß, heißer, Hitzewelle: Die Temperaturen könnten in den kommenden Tagen über die 40-Grad-Marke klettern. So lange dauert die Hitze laut Meterologen mindestens an.

3 Min.24.06.2026, 16:15 Uhr
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Die Sonne scheint umd ein Mann wischt sich den Schweiß von der Stirn.
Die Temperaturen sind schon jetzt schweißtreibend: Doch laut Prognosen könnte es in den kommenden Tagen noch wärmer werden. praewpailyn - stock.adobe.com

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Hitze in Deutschland: Purzeln bald die Temperaturrekorde?. In: /betriebsfuehrung/hitze-in-deutschland-purzeln-bald-die-temperaturrekorde, 24.06.2026, /betriebsfuehrung/hitze-in-deutschland-purzeln-bald-die-temperaturrekorde (abgerufen am: 07.11.2026)

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Die anhaltende Hitze hält Deutschland weiterhin rigoros im Schwitzkasten. Eine wirkliche Beruhigung der Wetterlage ist nicht in Sicht – im Gegenteil: Bei Temperaturen bis zu 40 oder womöglich gar 41 Grad könnte am Freitag der bisherige deutsche Hitzerekord für den Monat Juni gebrochen werden. 

Hitzerekord im Juni liegt bislang bei 41,2 Grad

Vor allem im Westen und Südwesten der Republik könne diese Marke geknackt werden, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presse-Agentur. Der bisherige Rekord für den Monat Juni wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg in Sachsen-Anhalt mit 39,6 Grad gemessen. Der insgesamt höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen wurde nur knapp vier Wochen später, am 25. Juli 2019, mit 41,2 Grad in Tönisvorst und Duisburg-Baerl gemessen.

Mit Temperaturen in der Nähe dieser Gefilde rechnen die Meteorologen erst in der zweiten Wochenhälfte. Am Dienstag war es nicht ganz so heiß wie an den Vortagen, die Hitze hielt aber vor allem in der Südhälfte an. Im Südwesten entlang des Rheins galt bis zum Abend eine amtliche Warnung vor extremer Hitze.

Badetote im ganzen Land, Waldbrandgefahr steigt

Viele Menschen suchten die ersehnte Abkühlung in Bädern, Seen, Flüssen und Küstengewässern. In Einzelfällen hatte dies fatale Folgen: Am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen kam zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ein Jugendlicher bei einem Badeunfall ums Leben - der 14-Jährige starb knapp zwei Tage nach einem Badeunfall im Krankenhaus. In Hessen wurden zudem drei im Rhein bei Biblis vermisste Männer tot geborgen. Ein anderer Mann starb nach dem Schwimmen in der Regattastrecke Oberschleißheim bei München im Krankenhaus, in Heddesheim in Baden-Württemberg wurde zudem ein vermisster Schwimmer tot aus einem Badesee gezogen.

Der Waldbrand-Gefahrenindex des DWD wird derweil in den kommenden Tagen voraussichtlich ein steigendes Feuerrisiko anzeigen. Für Donnerstag wird in weiten Teilen des Südens Stufe vier von fünf erwartet – diese steht für „hohe Gefahr“. Für Teile von Brandenburg wird sogar Stufe fünf erwartet („sehr hohe Gefahr“).

Volltropische Nächte: Kaum Abkühlung in der Nacht

Abkühlung gibt es in Deutschland nachts kaum. Daran wird sich laut DWD so schnell nichts ändern: Es sei durchaus denkbar, dass die Temperaturen in größeren Ballungsgebieten im Westen nachts nicht unter 24 oder 25 Grad sinken – „also volltropische und wohl auch rekordverdächtige Verhältnisse und ohne Klimaanlage eigentlich auch schon unerträglich“, sagte Felix Dietzsch von der Wettervorhersagezentrale. 

Am Mittwoch werden es laut Vorhersage entlang von Rhein, Main und Mosel bis zu 38 Grad, auch im Osten und Norden gibt es verbreitet mehr als 30 Grad. Am Donnerstag werden es demnach bis zu 39 Grad, am Freitag steigt der Wert weiter: Einzelne Prognosen sagen laut DWD lokal 41 Grad voraus, „aber eine gewisse Unsicherheit besteht trotz allem noch“, erklärte Dietzsch.

Am Freitag greift die Hitze demnach auch auf das restliche Land über. Weniger als 35 Grad gebe es dann nur noch nördlich der Elbe und gebietsweise südlich der Donau, hieß es. Ansonsten werde es zwischen 36 und 38 Grad warm, in der Südwesthälfte teils zwischen 39 und 40 Grad.

Hitze: Wann wird es in Deutschland wieder kühler?

„Echte Linderung ist bezüglich der Hitze auch nicht absehbar in Sicht“, teilte Dietzsch mit. „Erst zu Beginn der kommenden Woche deutet sich eine leichte Abkühlung an, die aber nach den aktuellen Prognosen auch nur den Nordwesten erreicht.“ Sonst liegen die Temperaturen demnach auch weiterhin bei über 30 Grad. „Diese bereits jetzt rekordverdächtige und zunehmend extreme Hitzewelle dauert also noch mindestens die ganze Woche an.“ (dpa/aml)

Mann wischt sich den Schweiß von der Stirn und sucht die Nähe zu einem Ventilator und sich abzukühlen.
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