EuroSkills-Medaillen aus Gold, Silber und Bronze mit dem eigenen Entwurf versehen und 1.000 Euro gewinnen. Wer mitmachen kann und welche Voraussetzungen gelten.
Wer bei den EuroSkills 2027 auf dem Siegertreppchen steht, wird eine ganz besondere Auszeichnung erhalten. Wie diese aussieht, steht allerdings noch nicht fest. Die Organisatoren der Europameisterschaft der Berufe suchen jetzt kreative Entwürfe für die offiziellen Medaillen der EuroSkills 2027 in Düsseldorf. Mitmachen können Auszubildende, sowie Schüler und Schülerinnen berufsbildender Schulen aus Deutschland und Luxemburg.
Gesucht wird dabei nicht nur das Design der Medaille selbst. Auch das Medaillenband und das dazugehörige Etui dürfen die Teilnehmenden gestalten. Der Wettbewerb ist ein echter Gestaltungsauftrag mit Vorgaben, wie Maße, Reliefelemente und Einbindung in ein bestehendes Corporate Design.
Die Aufgabe ist vielfältig: Die Entwürfe sollen die Werte der EuroSkills aufgreifen und die Bedeutung herausragender beruflicher Fähigkeiten sichtbar machen. Gleichzeitig muss auch das bestehende Branding der EuroSkills Düsseldorf 2027 einfügt werden. Das wären auf den Medaillen unter anderem die Logos von WorldSkills Europe und EuroSkills Düsseldorf 2027 sowie festgelegte Textbestandteile.
Mitmachen können Einzelpersonen oder Teams mit bis zu drei Mitgliedern. Die Einreichung erfolgt ausschließlich über eine Lehr- oder Ausbildungskraft. Pro Lehr- beziehungsweise Ausbildungsperson dürfen maximal drei Entwürfe eingereicht werden. Der Einreichungsschluss ist der 31. Dezember 2026.
Die kreative Gestaltung bezieht sich auf insgesamt sechs Auszeichnungsstufen. Neben Gold, Silber und Bronze werden bei den EuroSkills auch die Auszeichnungen „Medal for Excellence“, „Best of Nation“ sowie der „Jos de Goey Best in Europe Award“ vergeben. Diese haben auch eine andere Größenaufteilung. Das Band erhält je nach Auszeichnungsstufe eine eigene Farbgebung.
Wichtig zu beachten: Die Entwürfe müssen laut Veranstalter vollständig in eigener kreativer Arbeit entstehen. Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) oder die Unterstützung durch professionelle Gestalter ist laut Ausschreibung ausdrücklich ausgeschlossen.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist bewertet die Wettbewerbsjury erst die eingereichten Arbeiten und erstellt dann eine Shortlist mit bis zu fünf Entwürfen. Die endgültige Entscheidung über den Siegerentwurf erfolgt anschließend mit dem europäischen Dachverband WorldSkills Europe. Verkündet wird der Sieger oder die Siegerin in Luxemburg im Rahmen der „Schoulfoire“ zwischen dem 18. bis 21. April 2027.
Für die Gewinnerinnen und Gewinner winken attraktive Preise. Der Siegerentwurf wird mit 1.000 Euro prämiert. Alle Teilnehmenden, die es auf die Shortlist geschafft haben, erhalten attraktive Sachpreise.

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