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Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Razzia gegen Schwarzarbeit: Durchsuchungen im Baugewerbe

Zollbeamte und Steuerfahndung haben großangelegte Durchsuchungen im Baugewerbe durchgeführt. Es gab fünf Festnahmen und die Beamten haben nicht nur Bargeld sichergestellt.

1 Min.07.11.2025, 15:52 Uhr
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Redaktion
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Eine Frau mit einem weißen Schutzhelm und einer Weste mit der Aufschrift "Zoll" ist von hinten zu sehen. Im Hintergrund ist eine Baustelle.
Die Baubranche im Visier: Zoll- und Steuerfahnder haben in Niedersachsen und Bayern wegen mutmaßlicher Schwarzarbeit ermittelt. Medienzunft Berlin - stock.adobe.com

Zitiervorschlag

Razzia gegen Schwarzarbeit: Durchsuchungen im Baugewerbe. In: /politik-und-wirtschaft/razzia-gegen-schwarzarbeit-durchsuchungen-im-baugewerbe, 07.11.2025, /politik-und-wirtschaft/razzia-gegen-schwarzarbeit-durchsuchungen-im-baugewerbe (abgerufen am: 06.11.2026)

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Baubetriebe im Raum Augsburg, München und Hannover wurden Anfang November 2025 wegen mutmaßlicher Schwarzarbeit durchsucht. Wie der Zoll mitteilt, waren dabei mehr als 370 Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) und der Steuerfahndung im Einsatz. Laut einem Bericht von stern.de sollen sowohl Wohn- als auch Geschäftsgebäude in Bayern und Niedersachsen durchsucht worden sein.

Unterstützt wurden die Beamten durch die bayerische Landespolizei und die Bundespolizei, teilt der Zoll auf seiner Internetseite mit. Laut der Staatsanwaltschaft Augsburg richteten sich die Ermittlungen gegen mehr als 30 Beschuldigte. Der Verdacht: schwerer Sozialversicherungsbetrug und Steuerhinterziehung.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die fünf Hauptbeschuldigten mehrfach entweder keine oder zu geringe Sozialversicherungsbeiträge für ihre Arbeitnehmer abgeführt hätten. Haftbefehle seien vollstreckt worden, so das Hauptzollamt Augsburg. Es bestehe der dringende Tatverdacht, dass sie durch Schein- und Abdeckrechnungen Schwarzlohn bezahlt hätten.

Nach Angaben des Zolls soll das Amtsgericht Augsburg Arrestanordnungen über Vermögenswerte in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro erlassen haben, davon seien bereits Bargeld und Schmuck im Wert von knapp 95.000 Euro sichergestellt worden.

Zusätzlich beschlagnahmten die Zollbeamten Haschisch und Crystal Meth sowie eine illegale Gaspistole. Verdächtiges Bildmaterial, das den Besitz kinderpornografischen Materials nahelege, wurde der Landespolizei übergeben.

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