Handwerkerinnen und Handwerker können sich bis 30. September 2026 für das Programm „Restaurator im Handwerk“ bewerben.
Handwerkerinnen und Handwerker können sich aktuell um ein Stipendium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Fortbildung zum geprüften "Restaurator im Handwerk – Master Professional für Restaurierung im Handwerk" bewerben. Darauf weist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf ihrer Website hin. Die Stiftung organisiert das Programm und führt die Fortbildung durch. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2026.
Die Stipendien sind jeweils mit 6.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet nach Ablauf der Bewerbungsfrist eine Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Jury kann auch Teilstipendien vergeben. Die Entscheidung erfolgt nach Angaben der Stiftung einstimmig und ist nicht anfechtbar.
Restaurator im Handwerk: Wer sich für das Stipendium bewerben kann
Bewerben können sich Interessierte, die ihre Meisterprüfung erfolgreich bestanden haben oder über eine entsprechende Zulassungsberechtigung verfügen. Die Stiftung weist zudem darauf hin, dass Bewerberinnen und Bewerber möglichst schon erste Erfahrungen in Denkmalpflege oder Restaurierung haben sollten.
Das Stipendienprogramm richtet sich unter anderem an folgende Gewerke:
Die Bewerbung kann ausschließlich per E-Mail eingereicht werden. Den Bewerbungsantrag sowie die Vergaberichtlinien finden Interessierte hier auf der Website www.denkmalschutz.de.
Wer eine Absage erhält, kann sich laut der Stiftung erneut für das Stipendienprogramm bewerben.
Das Stipendium soll den Stipendiaten den Besuch entsprechender Lehrgänge an anerkannten denkmalpflegerischen Bildungszentren in Deutschland ermöglichen.
Die Summe werde aufgrund von Teilnahmenachweisen an den Kursen und der Prüfung in zwei Raten ausgezahlt, so die Stiftung. Wer die Nachweise nicht erbringe, müsse mit einer Rückforderung rechnen.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten verpflichten sich, für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz einen kurzen Erfahrungsbericht mit Fotos ihrer Fortbildung bereitzustellen. Die Materialien dürfen von der Stiftung für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Print- und Online-Medien genutzt werden.

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