Fehler passieren. Doch eine negative Fehlerkultur macht alles noch schlimmer. So steuern Sie nachhaltig dagegen.
Eine negative Fehlerkultur ist der Klassiker: Wer etwas falsch macht, wird bestraft, das war schon zu Opas Zeiten so. Als Chef können Sie heutzutage damit nicht mehr punkten. Tatsächlich schaden Sie Ihrem Betrieb mit einem solchen Verhalten, warnt Unternehmensberater Axel Schröder.
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1. Schritt: Verantwortung übernehmen: Für Axel Schröder ist die Sache klar: Die Verantwortung für Fehler liegt beim Chef. „Aufgabe der Führungskraft ist es, für ein Arbeitsumfeld zu sorgen, in dem Mitarbeiter arbeiten können, ohne Fehler zu machen“, so Schröder. Auch die Arbeitsabläufe so zu organisieren und zu erklären, dass Fehlerquellen minimiert werden, sei Sache des Chefs. „Und wenn ich die Verantwortung in erster Linie bei mir sehe, gibt es keinen Grund, Mitarbeiter wegen Fehlern anzubrüllen.“

2. Schritt: eine offene Kommunikation pflegen: Dass trotzdem Fehler vorkommen, sei klar. Nun gehe es darum mithilfe guter Kommunikation mit dem Team herauszufinden, woran es hakt. „Meist kommen viele kleine Dinge zusammen, die zu großen Fehlern führen“, ist Schröder überzeugt Wenn aber die Mitarbeiter von der harschen oder desinteressierten Reaktion des Chefs auf Fehler oder Kritik frustriert seien, entwickelten sie gegenüber den kleinen Widrigkeiten eine große Frustrationstoleranz, anstatt sie offen anzusprechen. „Die Folgen sind immer wieder auftretende Fehler, deren Ursache nicht bekämpft wird“, warnt Schröder.
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