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Kurzarbeitergeld: Verlängerung der Bezugsdauer beschlossen

Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes wurde erneut auf bis zu 24 Monate verlängert. Bereits seit 1. Januar ist die neue Regelung in Kraft.

1 Min.07.01.2026, 15:39 Uhr
Von
Martina Jahn
Martina Jahn
Martina Jahn
Bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld beziehen? Das ist laut einer Verordnung noch bis Ende 2026 möglich.
Bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld beziehen? Das ist laut einer Verordnung noch bis Ende 2026 möglich. photocrew - stock.adobe.com

Zitiervorschlag

Kurzarbeitergeld: Verlängerung der Bezugsdauer beschlossen. In: /betriebsfuehrung/kurzarbeitergeld-verlaengerung-der-bezugsdauer-beschlossen, 07.01.2026, /betriebsfuehrung/kurzarbeitergeld-verlaengerung-der-bezugsdauer-beschlossen (abgerufen am: 05.11.2026)

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Martina Jahn
Martina Jahn

Redakteurin für Betriebsführung, Politik & Wirtschaft und Akademie & Events

Noch vor Ende des Jahres 2025 hatte sich der Koalitionsausschuss der Bundesregierung auf die Verlängerung verständigt und die Bundesregierung hat sie daraufhin beschlossen. Seit 1. Januar ist die neue Verordnung in Kraft. Mit der Verlängerung des Kurzarbeitergeldes haben Betriebe, die sich bereits in Kurzarbeit befinden, die Möglichkeit, anstelle der regulären Bezugsdauer von zwölf Monaten bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld für ihre Beschäftigten zu erhalten. Die Verlängerung der Bezugsdauer gilt maximal bis zum 31. Dezember 2026.

Laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) könnten die durch Kurzarbeit frei werdenden Arbeitszeitkapazitäten beispielsweise für Weiterbildungsmaßnahmen genutzt werden. Bei verbesserter Situation könnten Betriebe ohne Such- und Einarbeitungsaufwände die Auslastung kurzfristig wieder erhöhen.

„Mit der Verlängerung geben wir Betrieben in Deutschland in Anbetracht derzeitiger handels- und geopolitischer Risiken Planungssicherheit für die kommenden Monate. Wir schützen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Arbeitslosigkeit und sichern ihre Einkommen“, sagte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas. Als Arbeitsministerin stehe sie an der Seite der Beschäftigten und der Unternehmen im Land.

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