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Berufsbildungsbericht

Zahl der Ausbildungsverträge im Handwerk wächst wieder

Im Handwerk hat Corona für eine Delle bei neuen Ausbildungsverträgen gesorgt. Doch die Zahl der Azubis steigt – in drei Bundesländern sogar besonders stark.

1 Min.27.05.2024, 12:22 Uhr
Von
Katharina Wolf
Katharina Wolf
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Ein junger Handwerker in einem blauen T-Shirt arbeitet an einem Stromkasten mit blauen Kabeln.
Mehr Ausbildungsverträge konnte unter anderem das Elektro-Handwerk verzeichnen. industrieblick - stock.adobe.com

Zitiervorschlag

Zahl der Ausbildungsverträge im Handwerk wächst wieder. In: /politik-und-wirtschaft/zahl-der-ausbildungsvertraege-im-handwerk-waechst-wieder, 27.05.2024, /politik-und-wirtschaft/zahl-der-ausbildungsvertraege-im-handwerk-waechst-wieder (abgerufen am: 05.11.2026)

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Katharina Wolf
Katharina Wolf

Freie Autorin für Betriebsführung und Politik & Wirtschaft

Das Handwerk konnte im vergangenen Jahr wieder mehr junge Menschen in eine Ausbildung bringen. Wie der Berufsbildungsbericht 2024 ermittelt, wurden insgesamt 134.785 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge registriert. Das waren 1.636 oder 1,2 Prozent mehr als 2022. Allerdings ist der Einbruch durch die Corona-Krise noch nicht wieder ausgeglichen: Verglichen mit 2019 entspricht die Zahl einem Minus von 8.090 Verträgen.

Die Entwicklung verteilt sich ungleich – regional und über die Berufe. So stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge besonders stark in Mecklenburg-Vorpommern (+9,9%), in Thüringen (+8,2%) und in Hamburg (+8%). In Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen ging die Zahl hingegen zurück. In Niedersachsen (+1,1%) und Sachsen-Anhalt (+4,3%) stiegen sie leicht.

Mehr Auszubildende konnten unter anderen die E-Handwerker verzeichnen. Wie der Berufsverband ZVEH ermittelte, stieg ihre Zahl um 3,9 Prozent. Zu den Berufen mit den stärksten relativen Rückgängen zum Vorjahr zählten laut Berufsbildungsbericht Raumausstatter (-19,1%), Maurer (-14%) sowie Beton- und Stahlbetonbauer (-12,6%).

Trotzdem sammeln sich einige Handwerksberufe unter den beliebtesten 25 des vergangenen Jahres: Kfz-Mechatroniker, Elektroniker und SHK-Anlagenmechaniker waren die beliebtesten Ausbildungsberufe für Männer. Klassisch blieb auch die Wahl der jungen Frauen: Friseurin, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk oder Augenoptikerin.

Mit einem Anteil von fast einem Drittel an allen Neuabschlüssen ist das Handwerk erneut zweitgrößte Ausbildungsbereich.

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