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LinkedIn für Handwerksbetriebe: Was wichtig ist

Für Unternehmer kann das Online-Netzwerk LinkedIn viele Vorteile bieten. Ein Content-Marketing-Experte erklärt warum und gibt Tipps für den Einstieg.

3 Min.08.01.2025, 17:50 Uhr
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Redaktion
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Ein Mann sitzt an einem Laptop und hält gleichzeitig ein Smartphone in der Hand.
Wer auf LinkedIn aktiv werden will, sollte vorab eine Strategie entwickeln. Auch für Handwerksbetriebe bietet das Netzwerk Chancen. urupong - stock.adobe.com

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LinkedIn für Handwerksbetriebe: Was wichtig ist. In: /betriebsfuehrung/linkedin-fuer-handwerksbetriebe-was-wichtig-ist, 08.01.2025, /betriebsfuehrung/linkedin-fuer-handwerksbetriebe-was-wichtig-ist (abgerufen am: 04.11.2026)

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Auf einen Blick

Handwerker können vom sozialen Netzwerk LinkedIn insbesondere im B2B-Bereich profitieren.

Wer LinkedIn intensiver für das eigene Unternehmen nutzen will, sollte von Beginn an eine Strategie definieren.

Immer im Blick haben sollte man den Zeiteinsatz im Verhältnis zum Nutzen, den LinkedIn dem Betrieb bietet.

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Redaktion
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Lohnt es sich für einen Handwerksunternehmer, bei LinkedIn aktiv zu sein? „Das ist in jedem Fall eine Option“, sagt Jochen Hencke, Content Marketing-Experte bei der Schlüterschen Mediengruppe. „Wer bei LinkedIn einsteigen möchte, sollte sich im Vorfeld zwei Dinge überlegen: 1. Passt der Kanal zu mir persönlich? und 2. Ist meine Zielgruppe dort vertreten?“

Was Handwerker grundsätzlich über LinkedIn wissen sollten, fasst Hencke in drei Punkten zusammen:

  • Die rund 18 Millionen deutschen Nutzer des Onlineportals sind im Schnitt älter als bei anderen Sozialen Netzwerken und eher in führenden Positionen.
  • Bei LinkedIn geht es vorrangig um berufliche Kontakte und das Teilen von Fachwissen und Innovationen – nach dem Motto: „So machen wir das, wie sieht eure Lösung aus?“
  • Besonders wertvoll kann LinkedIn deshalb für Betriebe sein, die im B2B-Bereich arbeiten, beispielsweise zum Knüpfen von Kontakten mit neuen Geschäftspartnern.

LinkedIn kennenlernen und eine Strategie entwickeln

Wie verschaffe ich mir einen Eindruck, ob LinkedIn zu mir passt? „Legen Sie sich ein eigenes, privates Profil an, um das Portal kennenzulernen. So können Sie abwägen, ob Sie dort regelmäßig posten, sich vernetzen, Beiträge teilen und kommentieren möchten“, erklärt der 42-Jährige. Es sei wichtig, dass der Sender sich dort zuhause fühle. Die Empfänger würden schnell merken, wenn das nicht der Fall sei. Gute Einblicke in das Netzwerk verschaffe auch der Beitritt in Gruppen – einem Zusammenschluss von Usern, die sich über bestimmte Themen austauschen.

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Hencke rät: Wer das Online-Netzwerk intensiver nutzen möchte, solle eine passende Strategie erarbeiten. „Überlegen Sie sich, was Sie mit Ihren Postings erreichen wollen und welche Inhalte Ihre Zielgruppe bevorzugt – beispielsweise Textpostings, Grafiken, betextete Fotos oder Erklärvideos.“ Man könne sich – wenn man dann intensiver einsteigen möchte - auch kostenfrei eine eigene LinkedIn-Unternehmensseite erstellen, um die eigene Marke, den Betrieb, die Dienstleistungen sowie Karrierechancen darzustellen. Da derzeit der Algorithmus Personen-Profile bevorzugt darstellt, ist der Aufbau von Reichweite über eine Unternehmensseite aktuell deutlich schwieriger.

LinkedIn-Posts: je mehr, desto besser

Wie oft man bei LinkedIn posten sollte, beantwortet Hencke mit der Formel: Je mehr, desto besser. „Aber zum Posten brauchen Sie natürlich Zeit“, gibt er zu bedenken, „ für das Texten, die Auswahl von Fotos, das Erstellen einer Grafik.“ Folgendes sei zu beachten:

  • Überlegen Sie, wieviel Zeit Sie im Alltag für Ihren LinkedIn-Einsatz haben.
  • Posten Sie möglichst regelmäßig, zum Beispiel einmal pro Woche.
  • Bieten Sie eher Qualität statt Quantität und veröffentlichen Sie eher einen guten Post als mehrere Schnellschüsse ohne effektiven Nutzen für die Zielgruppe.
  • Stellen Sie einen Redaktionsplan auf – mit Themen, Art der Inhalte, dem Datum der Veröffentlichung und der Quelle.

Und Hencke erklärt, warum es beim Posten wichtig ist, experimentierfreudig zu sein und Neues auszuprobieren: „Nur wenn Ihre Zielgruppe sich wirklich gut bedient fühlt, erreichen Sie eine bessere Reichweite: Ihre Inhalte werden stärker kommentiert, geteilt und vermehrt an weitere User ausgespielt.“ Es gehöre auch dazu, dass so mancher Post ohne Resonanz bleibe. „Lernen Sie daraus, indem Sie die Inhalte beim nächsten Mal anders präsentieren“, fügt er an.

Nutzen des Netzwerks regelmäßig bewerten

„Wie stark Sie sich als Unternehmer auf LinkedIn engagieren, sollten Sie davon abhängig machen, was das Netzwerk auf Dauer für Sie und Ihren Betrieb einbringt“, resümiert Hencke – wie zum Beispiel lukrative Aufträge dank der Kontakte zu neuen Geschäftspartnern oder den Einblick in Innovationen, die geschäftlich weiterbringen. Er empfiehlt eine regelmäßige Zielmessung: „Rechnen Sie solche Netzwerk-Erfolge gegen Ihren Zeiteinsatz bei LinkedIn auf, inklusive des Community-Managements, mit dem Beantworten von Kommentaren, dem Liken und Teilen von Beiträgen anderer.

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Foto von Jochen Hencke, Content-Marketing-Experte bei der Schlüterschen Mediengruppe.
Jochen Hencke, Content-Marketing-Experte bei der Schlüterschen Mediengruppe. Jochen Hencke

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