Jugendsprache ist für Erwachsene manchmal unverständlich: Diese zehn Begriffe sollten Sie kennen, wenn Sie Ihre Azubis und jungen Mitarbeitenden verstehen wollen.
Auch 2026 sucht der Verlag PONS Langenscheidt wieder das Jugendwort des Jahres: Damit wird ein Nachfolger für „das crazy“ gesucht. Diese Redewendung konnte sich bei der Wahl 2025 durchsetzen. Sie ist die verkürzte Form von „Das ist crazy“, was auf Deutsch „Das ist verrückt“ heißt.
Der Verlag hat jetzt die zehn Begriffe bekannt gegeben, die bei der Wahl zum Jugendwort des Jahres 2026 ins Rennen gehen. Sie lauten:
Mit „Schere“ ist 2026 wieder ein Begriff dabei, der auch schon im Vorjahr ins Rennen gegangen ist. In der Jugendsprache kann dieser Begriff mehrere Bedeutungen haben. Am häufigsten wird er genutzt, um einen Fehler einzugestehen oder die Schuld auf sich zu nehmen.
Ursprünglich stammt der Ausdruck aus der Gaming-Szene. Bei „Schere, Stein, Papier“ wird die Schere häufig mit einer Niederlage verbunden. Deshalb nutzen Spielerinnen und Spieler den Begriff, wenn ein eigener Fehler zum Verlust geführt hat.
Für das Jugendwort des Jahres kann ab sofort unter jugendwort.de abgestimmt werden. Das Voting läuft etwas mehr als drei Wochen. Am 28. August 2028 will der Verlag dann die Top drei bekannt geben. Anschließend bleibt knapp einen Monat Zeit, um für das Siegerwort abzustimmen. Das Jugendwort des Jahres 2026 soll dann am 10. Oktober 2026 bekannt gegeben werden.
Das Jugendwort des Jahres wird bereits seit 2008 gekürt. „Das Jugendwort sorgt inzwischen jedes Jahr für Diskussionen, Memes und Aufmerksamkeit. Genau das zeigt, wie sehr Sprache Menschen verbindet, bewegt und die Generationen unterscheidet”, erklärten Jenny Dolpp und Artur Raiser von PONS Langenscheidt bereits vor Bekanntgabe der zehn Begriffe, die in diesem Jahr ins Voting gehen.
In den vergangenen Jahren konnten sich bei der Wahl zum Jugendwort des Jahres Begriffe wie „Aura“ (2024), „goofy“ (2023), „smash“ (2022), „cringe“ (2021) oder „lost“ (2020) durchsetzen.

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