Versicherung

Signal Iduna knackt 400-Millionen-Marke

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 für die Signal Iduna: Vertriebs- und Einnahmenerlöse stiegen erneut. CEO Torsten Uhlig zeigte sich zufrieden – und gab einen Ausblick auf das laufende Jahr.

2 Min.03.06.2026, 15:00 Uhr (Aktualisiert am 03.06.2026, 15:11 Uhr)
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Torsten Uhlig, CEO Signal Iduna Gruppe
Ein erneutes Rekordergebnis für das Geschäftsjahr 2025 verkündete Torsten Uhlig auf der Signal Iduna Bilanzpressekonferenz in Hamburg Signal Iduna
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Die Signal Iduna hat für das Geschäftsjahr 2025 eine insgesamt stabile Entwicklung gemeldet. Der Vertrieb habe nach 2024 erneut ein Rekordergebnis erzielt: Der Jahresbeitrag im Neugeschäft stieg auf 405 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 393 Millionen Euro. Damit wurde im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Marke von 400 Millionen Euro überschritten.

Auch bei den laufenden Einnahmen zeigt sich Wachstum: Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich um 3,1 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Der Mittelzufluss legte ebenfalls zu und erreichte 7,4 Milliarden Euro, das entspricht einem Plus von drei Prozent. Bis Ende des Jahres sei ein Mittelzufluss von acht Milliarden Euro geplant. Das Gesamtergebnis der Gruppe lag bei 537,5 Millionen Euro nach 553,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Torsten Uhlig, CEO der Signal Iduna Gruppe, Torsten Uhlig, ordnete in seiner ersten Bilanzpressekonferenz als Vorsitzender der Vorstände des Konzerns die Entwicklung so ein: „In einem unverändert anspruchsvollen Marktumfeld haben wir unseren Wachstumskurs fortgesetzt und gleichzeitig unsere Ergebnisqualität stabilisiert. Besonders erfreulich ist die deutliche Verbesserung der Profitabilität im Kompositgeschäft.“ Mit dem Geschäftsjahr 2025 liege der Versicherungskonzern „genau im Plan“, betonte Uhlig.

„2025 war ein gutes Geschäftsjahr für die Signal Iduna Gruppe, wir liegen mit der Entwicklung genau im Plan“.

Torsten Uhlig, Vorsitzender der Vorstände der Signal Iduna Gruppe

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Kraftfahrtversicherung legt zu

Gerade für Handwerksbetriebe mit Fuhrpark, Betriebshaftpflicht oder Sachversicherungen ist der Blick auf das Kompositgeschäft (Schaden- und Unfallversicherungen) wichtig, so der CEO. Die Schaden-Kosten-Quote sank von 98,7 Prozent auf 91,1 Prozent. Besonders erfreulich sei auch die Entwicklung der inländischen Kraftfahrtversicherung: Die Schaden-Kosten-Quote sank von 102,5 Prozent auf 84,5 Prozent. Gleichzeitig wuchs die Kompositversicherung insgesamt um 5,9 Prozent. Treiber war vor allem die Kraftfahrtversicherung mit plus 12,1 Prozent.

Auch die Schadenentwicklung fiel positiv aus: Der Schadenaufwand der Gruppe lag bei rund 6,25 Milliarden Euro und damit leicht unter Vorjahr. Im inländischen Kompositgeschäft sanken die Aufwendungen für Versicherungsfälle um 6,6 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Unwetter verursachten 2025 Schäden von rund 31 Millionen Euro – deutlich weniger als 2024.

Krankenversicherung: Starkes Neugeschäft

In der Krankenversicherung stiegen die Bruttobeiträge um 1,7 Prozent auf 3,44 Milliarden Euro. Das Neugeschäft entwickelte sich stark: Mehr als 27.000 Personen schlossen eine Vollversicherung ab. Das entspricht einem Plus von 11,4 Prozent. In der betrieblichen Krankenversicherung legte der Bestand sogar um mehr als 31 Prozent zu.

Die Lebensversicherung wuchs bei den gebuchten Bruttobeiträgen um 2,2 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Insgesamt verwaltet die Signal Iduna Kapitalanlagen von rund 113,9 Milliarden Euro nach 109,0 Milliarden Euro im Vorjahr.

Handwerkerin sitzt an einem Schreibtisch und kümmert sich um die Steuern und Finanzen ihres Betriebs.

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