Die E-Rechnungspflicht kommt in wenigen Wochen: Doch in vielen größeren Unternehmen ist die E-Rechnung bislang noch nicht angekommen, zeigt eine aktuelle Studie.
Zum 1. Januar 2025 wird der Empfang von E-Rechnungen im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen Pflicht. Trotzdem kann bisher weniger als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland (45 Prozent) solche Rechnungen empfangen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Digitalverbands Bitkom, für die mehr als 1.100 deutsche Unternehmen ab 20 Beschäftigten befragt wurden.
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:
Die Bitkom-Studie zeigt zudem, welche spezifischen Formate beim Empfang von E-Rechnungen vorherrschend sind:
„Obwohl der Empfang von E-Rechnungen ab dem 1. Januar 2025 verpflichtend ist, wird diese Form der Rechnung bisher in verhältnismäßig wenig Unternehmen genutzt“, sagt Daniil Heinze, Referent für Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom. Die Einführung sei für Unternehmen mit einem gewissen Aufwand verbunden, zumal die Implementierung in verschiedene Geschäftsprozesse hineinreiche.
Dennoch ist es aus Sicht von Heinze wichtig, dass sich alle Unternehmen auch mit der E-Rechnung auseinandersetzen – und zwar nicht nur, um staatlichen Vorgaben gerecht zu werden. „Einmal eingeführt kann sie helfen, Prozesse effizienter zu gestalten und Kosten zu sparen“, betont der Referent.
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