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Politik und Gesellschaft

So will Helgoland die letzte Insel-Bäckerei retten

Seit Monaten sucht die Insel in der Nordsee nach einem Nachfolger für die letzte Bäckerei. Nun soll ein Befreiungsschlag wider Willen helfen.

1 Min.23.04.2025, 14:45 Uhr
Von
Katharina Wolf
Katharina Wolf
Katharina Wolf
Blick auf die Sehenswürdigkeit "Lange Anna" in Helgoland.
Wer nach Helgoland kommt, besucht die „Lange Anna“. Und auf ein frisches Brötchen wollen Touristen und Einheimische auch nicht verzichten. Sina Ettmer - stock.adobe.com

Zitiervorschlag

So will Helgoland die letzte Insel-Bäckerei retten. In: /politik-und-wirtschaft/so-will-helgoland-die-letzte-insel-baeckerei-retten, 23.04.2025, /politik-und-wirtschaft/so-will-helgoland-die-letzte-insel-baeckerei-retten (abgerufen am: 06.11.2026)

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Katharina Wolf
Katharina Wolf

Freie Autorin für Betriebsführung und Politik & Wirtschaft

Seit Ende vergangenen Jahres müssen Helgoländer und Touristen ihre Brötchen selber backen – weil die letzte Bäckerei ihre Türen schloss. Die Suche nach einem Nachfolger blieb bislang erfolglos.

Nun nimmt die Gemeinde Medienberichten zufolge ihr Schicksal selbst in die Hand: Denn weder Einheimische noch Touristen wollen auf die Dauer ohne handwerklich gebackene Brote, Kuchen oder Brötchen auskommen. Bei einer Gemeindevertretersitzung Ende März entschied man sich: Wir kaufen die Bäckerei und suchen dann einen Pächter.

„Das war ganz klar nicht unsere favorisierte Lösung“, sagte Thorsten Pollmann, parteiloser Bürgermeister der Insel, dem Norddeutschen Rundfunk (NDR). „Für die Gemeinde stellte sich jetzt die Frage: Entweder wir müssen es jetzt kaufen, um einen Bäckereibetrieb für die Zukunft zu gewährleisten. Oder aber wir sind raus.“ Zuvor hatte es laut NDR Verhandlungen mit einem Interessenten mit familiären Bindungen zur Insel gegeben. Diese hatten sich jedoch zerschlagen.

Die Gemeinde geht nun in Verkaufsgespräche mit dem Bäckerei-Inhaber und will den Betrieb möglichst schnell neu besetzen.

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