Logo handwerk.com
Logo handwerk.com
MediadatenÜber handwerk.com Unser TeamNewsletterKontakt
Logo
ImpressumDatenschutzAGB
Digitalisierung + IT

Dieser Roboter druckt Grundrisse auf die Baustelle

Fehler vermeiden, Baustellenvorbereitung beschleunigen: Der für seine Drucker bekannte Hersteller HP digitalisiert Baustellen mit HP Siteprint.

2 Min.22.12.2023, 09:01 Uhr
Von
Denny Gille
Denny Gille
Denny Gille
Ein kleiner gelber Roboter mit zwei Rädern.
Kleiner Helfer, große Wirkung? HP Siteprint soll die Produktivität auf der Baustelle steigern. Marc Reyes, HP

Zitiervorschlag

Dieser Roboter druckt Grundrisse auf die Baustelle. In: /it/dieser-roboter-druckt-grundrisse-auf-die-baustelle, 22.12.2023, /it/dieser-roboter-druckt-grundrisse-auf-die-baustelle (abgerufen am: 05.11.2026)

Infos zum Zitiervorschlag

Hinweis: Wenn Sie etwas googeln, bekommen Sie neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn Sie handwerk.com als bevorzugte Quelle hinterlegen, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Sie auf. Fügen Sie handwerk.com hier als bevorzugte Quelle hinzu.

Anzeige

Relevante Themen

DigitalisierungProzessoptimierung
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Denny Gille
Denny Gille

Autor für IT und Betriebsführung

Die Digitalisierung von Baustellen verspricht höhere Produktivität. Dafür gibt es inzwischen nicht nur viele Ideen, sondern auch konkrete, nutzbare Lösungen. Dazu soll auch HP Siteprint zählen, das laut HP nach erfolgreichen Marktstarts in Nordamerika und Großbritannien, seit November auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar ist.

Bei der Entwicklung handelt es sich um eine Roboterlösung, die komplexe Baustellenlayouts mit höchster Genauigkeit auf den Baustellenboden drucken soll. So funktioniert HP Siteprint: Zunächst müssten 2D-CAD-Daten exportiert werden, aus denen zusammen mit weiteren Informationen eine roboterkompatible Datei generiert werde. Auf der Baustelle würden manuell Kontrollpunkte markiert und mit einer sogenannten Roboter-Totalstation erfasst. Die Station wird mit dem Roboter verbunden, der sich dann auf den Weg machen kann, um Grundrisse und Text auf den Baustellenboden zu drucken.

Der Hersteller verspricht, dass diese Variante im Vergleich zum manuellen Layoutverfahren zehn Mal produktiver sei. Um die Relevanz der Entwicklung für Bauprojekte zu bestätigen, hat HP die Umfrage „State of Construction Productivity“ unter 903 Baufachleuten vom CEO bis zum Betriebsleiter aus Deutschland, Großbritannien und den USA durchgeführt. Die Antworten unter den deutschen Beteiligten hätten unter anderem ergeben, dass aktuell zehn Prozent der Projekte in Deutschland größere Layout-Fehler aufwiesen. Folge: Zusätzliche Kosten in einer Höhe von durchschnittlich fast zehn Prozent des Projektbudgets. Eine Technologie wie HP Siteprint könne die Layout-Methoden verbessern.

Tipp: Suchen Sie Inspiration für die Digitalisierung? Der handwerk.com-Newsletter informiert über neue Entwicklungen und enthält Praxisbeispiele. Jetzt gleich anmelden!

Mehr Robotik und Baustellen-Automatisierung gibt es hier:

Empfohlene Artikel

Jannis Weidlich hinter seinem Meisterstück.
Vom Fachwerkbalken zum Meisterstück

Moderne Dokumentation: Eine Meisterstück-Reise auf Instagram

Aus Fachwerkbalken von 1760 entsteht ein Meisterstück: Tischlermeister Jannis Weidlich zeigt jeden Schritt auf Instagram. Mit Erfolg.

Holzhelden
Prokuristin Inga Köllner und Debitorenbuchhalterin Jessica Kleber (vorne im Bild) im Büro von Herden & Köllner Haustechnik in Hannover
Empfangspflicht kommt ab 2027

„Zum Glück gibt es die E-Rechnung“

Mit der E-Rechnung hat Inga Köllner bislang gute Erfahrungen gemacht. Hier sagt sie, welche Vorteile sie im Betriebsalltag spürt und wie sie sich auf die Ausstellungspflicht vorbereitet.

Digitalisierung
Ein Mann tippt etwas auf einer Computer-Tastatur. Über den Bild werden ein virtueller Ordner sowie virtuelle Dokumente eingeblendet.
euBP

Pflicht zu digitalen Entgeltunterlagen: Wer jetzt handeln muss

2026 endet die Befreiungsmöglichkeit: Ab 2027 müssen Arbeitgeber die Entgeltunterlagen ihrer Beschäftigten vollständig elektronisch führen. Was bedeutet das?

Digitalisierung