Evergreen Energiesysteme landet mit seinen Angeboten regelmäßig in der KI-Übersicht von Google oder in ChatGPT. Vier Tipps, wie auch Ihr Betrieb sichtbarer für Kunden wird.
Egal, ob Kunden per Chatbot suchen oder googeln: Sie landen bei einer Übersicht, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurde. Auch die marktbeherrschende Suchmaschine bietet ihren Nutzern häufig eine KI-Übersicht, noch vor den gesponserten Links.
Doch wie können Betriebe es schaffen, in diesen Übersichten aufzutauchen oder von einer KI zitiert zu werden? Klaus-Martin Meyer ist Online-Marketingspezialist bei Evergreen Energiesysteme und sorgt dafür, dass der Spezialist für moderne Energieanlagen dort regelmäßig zu finden ist. „Wir haben immer schon viel Wert auf Suchmaschinenoptimierung gelegt“, sagt er. „Davon profitieren wir jetzt – wie von einer zusätzlichen Verzinsung.“ Doch auch darüber hinaus ist das Unternehmen aktiv, um speziell von KI-Agenten gut gefunden zu werden. Online-Profi Meyer hat folgende Tipps, die auch für kleine Betriebe umsetzbar sind.
Bevor Inhalte produziert werden, egal in welcher Form, müssen die Inhalte klar sein. „Man sollte sich fragen: Welche Suchanfragen bediene ich? Und wo kann ich meine Expertise zeigen?“, sagt Meyer. Gibt es etwa spezielle Baustoffe, die in der Umgebung nur der eigene Betrieb verwendet? Oder ein besonderes Angebot, das sich von den Mitbewerbern unterscheidet? „Zu uns kommen die Leute oft, weil sie Informationen über eine bestimmte Wärmepumpe gesucht haben und wir die Informationen ganz konkret dazu liefern“, nennt er ein Beispiel.
Der Vorteil: „Nischen werden einfacher gefunden“, betont Meyer. „Man konkurriert mit weniger anderen Anbietern.“
Es müssen nicht gleich komplexe Inhalte sein, um interessant für KI-Agenten zu werden. „Der erste wichtige Schritt ist das Google-Business-Profil“, sagt Meyer. Hier können Betriebe kostenlos Informationen, Beiträge, Fotos oder auch Filme online stellen. „Das ist der größte Hebel, den aber viele gar nicht nutzen.“
Er rät, bei Fotos auch auf Masse zu setzen: „Viel hilft viel in diesem Fall“, sagt der Online-Experte. 50 bis 150 Fotos könnten es schon sein. „Nutzen Sie die Gelegenheit und zeigen Sie Mitarbeiter bei der Arbeit, statt der üblichen Geschäftsführer-Bilder“, rät Meyer. Mit Produktfotos könne man zudem Lieferanten eine Freude machen.

Evergreen Systems setzt im Marketing stark auf Videos, die sich sehr spitz und tief mit einzelnen Themen befassen. „Diese Videos posten wir bei Youtube und verlinken sie auf unserer Homepage“, erklärt Meyer. So schaffe der Betrieb drei Quellen für Suchende, erklärt Meyer: „Erstens über Youtube direkt, zweitens werden die Videos bei Google sehr gut gerankt. Und drittens werden sie bei den KI-Übersichten zitiert – Youtube ist beispielsweise bei Google KI Overviews die meistzitierte Domain.“
Um die Inhalte zu optimieren und möglichst gut auffindbar zu machen, nutzt der Betrieb KI. So werden vorbereitende Skripte, Untertitel, und die anschließende Verschriftlichung des Videos per KI erstellt. „Die KI hilft bei der Struktur und bei der Suche nach den richtigen Keywords“, sagt Meyer.
Überdies wird aus jedem Video noch ein Blogbeitrag für die Website – ebenfalls per KI. „Selbstverständlich werden vor dem Dreh alle Inhalte von den Experten überprüft, um eventuelle Fehler zu korrigieren“, betont der Online-Profi.
“Die Sichtbarkeit führt zu mehr Anfragen, die dann auch oft schon sehr konkret sind.”
Ein weiterer Baustein im Marketing sind für Evergreen Systems Erwähnungen in der Presse. „Dadurch nimmt ein KI-Bot das Unternehmen als relevant für das entsprechende Thema wahr“, sagt Meyer. Um diese Expertise technisch optimal zugänglich zu machen, sei allerdings ein bisschen Aufwand nötig: „Gut ist es, eine Extraseite für Presseberichte anzulegen und die Artikel dort zu verlinken“, sagt er. Außerdem sollten im Quelltext sogenannte „Rich Snippets“ hinterlegt werden. „Das wären in diesem Fall Informationen darüber, wer sich in dem Artikel worüber äußert“, erklärt Meyer. „Sie helfen der KI, die nötigen Verbindungen im Betrieb herzustellen: Der Interviewte taucht im Impressum als Geschäftsführer auf, das belegt seine Kompetenz.“
Kompliziert sei das Erstellen dieser Rich Snippets nicht: „Früher hätte ich einen Programmierer gebraucht, jetzt kann das eine KI mit dem Prompt: ,Erstell mir Rich Snippets aus diesem Artikel für meinen Quelltext‘ erledigen“, sagt Meyer.
Er ist überzeugt davon, dass es auch kleinen Betrieben mit vertretbarem Aufwand gelingen kann, für die KI-Suche im Netz sichtbarer zu werden. „Am Ende lohnt es sich“, sagt er. „Die Sichtbarkeit führt zu mehr Anfragen, die dann auch oft schon sehr konkret sind.“

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