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Lieblingsprojekt: Handwerk gemeinsam leben

Um einen Friseursalon in Magdeburg individuell zu gestalten sind Betriebe aus drei unterschiedlichen Handwerken zusammengekommen. Das Ergebnis: Ein einzigartiges Kunstwerk.

2 Min.30.03.2026, 18:35 Uhr
Von
Jorina Tenberg
Jorina Tenberg
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Malermeister Bastian Rackebrandt, Friseurmeisterin Susanne Isekeit und Zimmermann Altgeselle Alexander Korn (v.l.n.r.) haben den Isicut-Salon geimeinsam gestaltet.
Malermeister Bastian Rackebrandt, Friseurmeisterin Susanne Isekeit und Zimmermann Altgeselle Alexander Korn (v.l.n.r.) haben den Isicut-Salon geimeinsam gestaltet. Privat

Zitiervorschlag

Lieblingsprojekt: Handwerk gemeinsam leben. In: /gewerke/lieblingsprojekt-handwerk-gemeinsam-leben, 30.03.2026, /gewerke/lieblingsprojekt-handwerk-gemeinsam-leben (abgerufen am: 04.11.2026)

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Jorina Tenberg
Jorina Tenberg

Volontärin für Betriebsführung, IT und Gewerke

Für ihren neuen Salon Isicut wollte Friseurmeisterin Susanne Isekeit ein sehr individuelles Design. Genau solche Designs sind das Spezialgebiet von Bastian Rackebrandt. Der Malermeister aus Magdeburg hat schon den ersten Isicut-Salon von Isekeit gestaltet. Bei dem neuen Projekt sollte vor allem die Vielseitigkeit des Handwerks abgebildet werden.

„Die Grenze ist der Mensch, nicht das Material“

Gearbeitet hat der 47-Jährige mit der eigens benannten „Stencil-Art“. Dabei werden unterschiedliche italienische Kalkputze mit einem „Stencil“, eine Art Schablone, in ausgefallenen Mustern auf die Wand gebracht. „Die Muster macht die Hand, aber das Herz muss es richtig fühlen“, beschreibt Rackebrandt den Prozess. Die besonderen Muster könnten nur entstehen, wenn man für das Handwerk brenne. Aber auch Lasuren oder Flüssig-Echt-Metalle können mit der „Stencil-Art“ verarbeitet werden. Das Logo des Salons wurde mit Flüssig-Bronze an die Wand gespachtelt und nach dem Trocken auf Hochglanz poliert.

Das kreisrunde ISICUT-Logo wurde mit Flüssig-Bronze an die Wand gesprachtelt und nach dem Trocknenn auf Hochglanz poliert.
Die Schmuckleisten aus Eiche, greifen die Strukturen der Wandgestaltung auf und fügen sich nahtlos in das Gesamtbild ein.
Mit der „Stencil-Art“ können einziagrtige Muster an der Wand entstehen.
Das kreisrunde ISICUT-Logo wurde mit Flüssig-Bronze an die Wand gesprachtelt und nach dem Trocknenn auf Hochglanz poliert. Privat

Zimmermann Alexander Korn hat bei dem Projekt die maßgefertigten Möbel und individuellen Holzelemente beigesteuert. Die Akustikpaneelen aus Eichenholz sollen laut Korn nicht nur die Raumakustik verbessern, sondern auch eine warme Atmosphäre schaffen. Einen bewusst gestalterischen Akzent setzte der Zimmermann mit Regalböden aus altem Mangoholz. Zudem wurde ein Heizkörper mit einer Verkleidung in das Gesamtbild von Isicut integriert. Ergänzend dazu entstand eine funktionale Garderobenlösung mit integriertem Klappschrank. Die Zusammenarbeit sei laut Rackebrandt im Ergebnis sichtbar: „Wir konnten die ganze Bandbreite der handwerklichen Kunst in einem Gesamtbild wiedergeben.“

Besonders begeistert hat den Malermeister das Zusammenspiel der unterschiedlichen Gewerke. „Jeder war offen für die Ideen des anderen. Wir haben uns super ergänzt und so ein einzigartiges Kunstwerk geschaffen“, berichtet Rackebrandt. Das sei so nicht wieder reproduzierbar.

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