Mit Hawa Concepta III lassen sich Küchenzonen platzsparend verbergen oder öffnen. Der Hersteller verspricht einfache Planung und schnelle Montage.
Kleine Grundrisse effizient nutzen und gleichzeitig Ordnung schaffen: Dafür hat Hawa die Beschlaggeneration „Hawa Concepta III“ für Dreh- und Falt-Einschiebetüren vorgestellt. Laut Hersteller sollen sich damit Küchenzonen vollständig hinter flächenbündigen Fronten verbergen lassen. Im geöffneten Zustand verschwinden die Türen platzsparend in seitlichen Taschen und stehen nicht im Weg. Das System soll dadurch besonders für offene Wohnküchen und multifunktionale Räume interessant sein.
Nach Angaben des Herstellers lässt sich die Raumwirkung flexibel verändern. So könne eine Küche mit wenigen Handgriffen geöffnet oder geschlossen werden. Auch Kombinationen mit Homeoffice oder Hauswirtschaftsraum seien möglich. Der Bewegungsablauf der Beschläge sei dafür auf eine einfache Bedienung ausgelegt: Die Türen werden gedreht, gefaltet und seitlich eingeschoben. Zum Schließen genüge ein leichtes Anstoßen der Fronten.
Die Beschlagsysteme „Hawa Concepta III“ und „Hawa Folding Concepta III“ sollen laut Hersteller viele Gestaltungsvarianten ermöglichen. Vorgesehen seien ein- oder mehrtürige Fronten, grifflose Push-to-open-Lösungen oder Varianten mit Griff. Auch raumhohe und begehbare Lösungen seien umsetzbar.
Hawa verweist zudem auf den hohen Grad der Individualisierung. In der Küche können demnach unterschiedliche Breiten und Höhen realisiert sowie Lösungen mit oder ohne Mittelwand umgesetzt werden. Geschlossene Fronten wirkten dabei laut Hersteller ruhig und aufgeräumt. Geöffnete Bereiche sollen dagegen schnellen Zugriff auf Geräte und Stauraum ermöglichen.
Für die Planung stellt Hawa einen digitalen Konfigurator bereit. Der Assistent führt Schritt für Schritt durch die Auswahl der passenden Lösung. Nach Angaben des Unternehmens liefert das Tool Zuschnittmaße, Stücklisten sowie 2D- und 3D-Daten für die weitere Planung.
Auch bei der Montage setzt Hawa nach eigenen Angaben auf einfache Abläufe. Der hohe Vormontagegrad soll den Arbeitsaufwand reduzieren und die Zahl der benötigten Werkzeuge verringern. Die wenigen Komponenten ließen sich schnell montieren.
Die Justierung erfolge in vier Dimensionen. Monteurinnen und Monteure könnten Höhe, Tiefe, vertikale Fuge und die senkrechte Position der Tür über leicht zugängliche Einstellpunkte anpassen. Laut Hersteller seien dabei Rückmeldungen von Anwendern, Innenarchitektinnen, Planern und Verarbeiterbetrieben direkt in die Entwicklung eingeflossen.

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