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Neues Gesetz macht's möglich

Vom Helfer zur Fachkraft

16.000 Euro Förderung genutzt: Dachdeckermeister Andreas Fox profitierte vom neuen Qualifizierungsgesetz. Sein Helfer ist jetzt Geselle.

2 Min.23.05.2019, 15:40 Uhr
Von
Katharina Wolf
Katharina Wolf
Katharina Wolf
Foto von zwei Männern, die vor einem Dach nebeneinander stehen.
Katharina Wolf

Zitiervorschlag

Vom Helfer zur Fachkraft. In: /betriebsfuehrung/vom-helfer-zur-fachkraft, 23.05.2019, /betriebsfuehrung/vom-helfer-zur-fachkraft (abgerufen am: 04.11.2026)

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Katharina Wolf
Katharina Wolf

Freie Autorin für Betriebsführung und Politik & Wirtschaft

Dachdeckermeister Andreas Fox teilt ein Problem mit vielen seiner Handwerkskollegen: viel Arbeit, zu wenig Leute. „Wir haben laufend Stellen zu besetzen“, so Fox. Vor allem an Fachkräften mangele es bei den Dachdeckern, die nur wenige Helfer beschäftigen könnten. „Dafür ist die Arbeit zu vielseitig“, meint Fox.

Glück für den Meister also, dass zwei Dinge zusammenkamen, die ihm eine gute Fachkraft bescherten: ein talentierter Helfer und ein neues Gesetz. Schon seit 2012 arbeitet Alexander Peter bei Fox. Peter lernte im Laufe der Zeit so viel, dass er sich mehr zutraute und die Gesellenprüfung ablegen wollte. Wer 4,5 Jahre als Helfer gearbeitet hat, kann am Ausbildungszentrum des Dachdeckerhandwerks Niedersachsen und Bremen einen viermonatigen Kurs zur Vorbereitung auf die Gesellenprüfung belegen und den Berufsabschluss nachholen. Der 39-jährige Peter schloss als Lehrgangsbester ab.

Bei der Finanzierung der Weiterbildungs- und Lohnkosten unterstützte die Agentur für Arbeit. Möglich ist das durch das neue Qualifizierungs- und Chancengesetz. So können die Agenturen auch Weiterbildungen von Beschäftigten fördern, im Fall von Andreas Fox mit insgesamt 16.000 Euro.

Alexander Peter trägt seine neue Gesellenkluft mit Stolz. „Dachdecker ist ein alter Zunftberuf. Durch den Gesellenbrief gehöre ich jetzt auch dazu und bin Teil dieser Gemeinschaft“, sagt er. Auch das sei Teil seiner Motivation gewesen.

Einen neuen Helfer hat Andreas Fox übrigens auch schon gefunden, ebenfalls über die Agentur für Arbeit.

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