Schuko erweitert sein Portfolio für den Lackierbereich mit Spritzwänden zur Farbnebelabsaugung und dreistufiger Filtertechnik.
Bei Lackierarbeiten entscheidet laut Schuko eine zuverlässige Absaugung über die Qualität der Oberflächen und die Luftqualität in der Werkstatt. Daher bietet der Hersteller dafür trockene Farbnebel-Absaugwände der Reihen FarbMax, SuperMax und FarbMeister an. Die Systeme sollen Farbnebel und Lösemitteldämpfe erfassen und sich für unterschiedliche Betriebsgrößen eignen.
Alle drei Varianten sind platzsparend aufgebaut und könnten direkt an der Wand aufgestellt werden. Der FarbMax ist laut Schuko für kleinere Werkstätten gedacht und verfügt über eine Filterfläche von zwei Quadratmetern. Optional lässt sich das Gerät mit Lenkrollen ausstatten, damit unterschiedliche Werkstücke flexibel erreicht werden können.
Der SuperMax verfügt nach Angaben des Herstellers über eine größere Prallfläche von 3,2 Quadratmetern. Zusätzlich kann eine Wasserwanne angeschlossen werden, damit nicht erfasste Farbpartikel den Boden nicht verschmutzen. Erweiterungselemente sollen die Erfassungsfläche bei Bedarf vergrößern.
Für größere Werkstücke bietet Schuko den FarbMeister mit einer Filterfläche von 7,2 Quadratmetern an. Die Spritzwand ist laut Hersteller wahlweise mit Kartonfiltermatte oder Metalllamellen erhältlich.
Die große Filterfläche erfasst dem Unternehmen zufolge den Farbnebel dank eines leistungsstarken Ventilators besonders gut. Er saugt demnach Farbnebel und Dämpfe gleichmäßig an. Die Funktionsweise der Systeme basiere auf einer dreistufigen Filterung. Zunächst treffe der Farbnebel auf eine Kartonfiltermatte, in der Lackpartikel gespeichert und ausgehärtet werden. Anschließend entfernen Schuko zufolge ein Glasfaservlies und ein Feinfilter weitere Partikel aus dem Luftstrom. Eingesetzt werden demnach VHC-Kartonfilter nach DGUV-I-209-046 mit erhöhter Farbspeicherkapazität.
Die gereinigte Luft wird laut Schuko über ein Abluftsystem nach außen geführt. Gleichzeitig muss demnach dem Raum ausreichend Frischluft zugeführt werden, da die Absaugung einen Unterdruck erzeugt. Laut Hersteller können ergänzende Zuluftanlagen mit Wärmetauscher installiert werden. Diese sollen die Wärme der Abluft auf die Frischluft übertragen und dadurch Heizkosten senken.

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