Homag will mit der serviceRemote Bridge Fernwartung für Holzbearbeitungsmaschinen sicherer und transparenter gestalten.
Mit der serviceRemote Bridge, kurz sR-Bridge, bietet Homag eine Lösung für den Fernservice geeigneter Holzbearbeitungsmaschinen an. Laut Hersteller soll die kompakte Hardware mit integrierter Software den Zugriff auf Maschinen im Servicefall vereinfachen und zugleich mehr Transparenz schaffen. Gerade in Schreinereien, Tischlereien und Möbelbetrieben sind demnach schnelle Reaktionszeiten wichtig, wenn eine Maschine stillsteht.
Nach Angaben von Homag können Serviceexperten über den Remote-Zugang Maschinenzustände analysieren und Betreiber bei der Fehlersuche unterstützen. Ein Vor-Ort-Termin sei dadurch nicht immer notwendig.
Fernwartung gilt als sensibler Zugang zur Produktion. Um diese Verbindungen abzusichern, kontrolliert zu aktivieren und nachvollziehbar zu dokumentieren, setzt der Hersteller bei der sR-Bridge laut eigenen Angaben deshalb auf einen klar geregelten Ablauf. Der Kunde startet den Online-Remotezugriff selbst und kann ihn aber auch wieder beenden.
Hintergrund sind steigende Anforderungen an die Cybersicherheit vernetzter Systeme, Cyber Resilience Act, die Verordnung (EU) 2024/2847.
Zu den Funktionen der sR-Bridge gehören laut Unternehmen eine Protokollierung der Verbindungen, eine sichtbare Anzeige aktiver Fernzugriffe sowie eine optional aktivierbare Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die zusätzliche Authentifizierung ergänzt die klassische Anmeldung um einen weiteren Bestätigungsschritt.
Im Arbeitsalltag soll der zentrale Zugang den Service vereinfachen. Nach Freigabe durch den Betreiber können Homag-Serviceexpertinnen und Serviceexperten die angebundene Maschine analysieren und bei der Lösungsfindung unterstützen. Laut Hersteller lassen sich dadurch Stillstandszeiten verkürzen und zusätzliche Kosten für Anfahrt und Vor-Ort-Service vermeiden.
Die Software der sR-Bridge wird nach Angaben von Homag dauerhaft aktualisiert. Voraussetzung dafür seien eine Stromversorgung und eine bestehende Internetverbindung.
Laut Angaben von Homag kann die sR-Bridge als Lösung, die je nach technischer Voraussetzung sowohl bei neueren als auch bei bestehenden Maschinen eingesetzt werden kann.
Welche Maschinen unterstützt werden, müsse laut Hersteller individuell geprüft werden. Homag stellt für die Einführung Installations-, FAQ- und Anleitungsunterlagen bereit. Je nach Netzwerkstruktur könne die Einrichtung durch den Betrieb selbst oder durch die zuständige IT-Betreuung erfolgen. Interessierte Betriebe können sich an ihren Homag Ansprechpartner wenden, um die technische Eignung und den passenden Integrationsweg prüfen zu lassen.

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