Logo handwerk.com
Logo handwerk.com
MediadatenÜber handwerk.com Unser TeamNewsletterKontakt
Logo
ImpressumDatenschutzAGB
Strategie

Der Kunde ist König – aber nicht um jeden Preis

Unter Druck setzen lässt sich Tina Bormann von Kunden nicht, auch wenn es dringlich erscheint. Dennoch ist in dem Handwerksbetrieb der Kunde König. So funktioniert das in der Praxis.

2 Min.13.03.2026, 15:59 Uhr
Von
Martina Jahn
Martina Jahn
Martina Jahn
Erfüllt Kunden nicht alle wünsche, aber bemüht sich um Lösungen und einen guten Ton: Tina Bormann.
Erfüllt Kunden nicht alle wünsche, aber bemüht sich um Lösungen und einen guten Ton: Tina Bormann. Franz Fender

Zitiervorschlag

Der Kunde ist König – aber nicht um jeden Preis. In: /betriebsfuehrung/der-kunde-ist-koenig-aber-nicht-um-jeden-preis, 13.03.2026, /betriebsfuehrung/der-kunde-ist-koenig-aber-nicht-um-jeden-preis (abgerufen am: 05.11.2026)

Infos zum Zitiervorschlag

Hinweis: Wenn Sie etwas googeln, bekommen Sie neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn Sie handwerk.com als bevorzugte Quelle hinterlegen, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Sie auf. Fügen Sie handwerk.com hier als bevorzugte Quelle hinzu.

Anzeige

Relevante Themen

ProzessoptimierungBranchenstimmen
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Martina Jahn
Martina Jahn

Redakteurin für Betriebsführung, Politik & Wirtschaft und Akademie & Events

Ab und zu erreichen Tina Bormann eilige Anfragen von Kunden. Doch gilt in der Natursteinwerkstatt Bormann in Hann. Münden das Prinzip „wer zuerst kommt, wird zuerst bedient“. „Wir arbeiten in einem sehr emotionalen Bereich, weshalb aus Kundensicht das eigene Anliegen immer besonders dringlich ist“, sagt Bormann, die in dem Unternehmen für das Büro und die Organisation verantwortlich ist. Dennoch könne sie nicht die einen Kunden den anderen vorziehen und letzteren eine noch längere Wartezeit zumuten.

Die Anzahl der Betriebe nehme ab und die Nachfrage nach Handwerksleistungen zu. Qualität gehe in dem Betrieb, den ihr Mann führt, vor Schnelligkeit. Ausnahmen gebe es in dem Steinmetzbetrieb dennoch: Wurde beispielsweise vergessen, ein Beisetzungstermin mitzuteilen, entladen die Bormanns auch mal einen fertig gepackten Lkw und setzen alle Hebel in Bewegung. Denn die Vorbereitung einer Grabstätte für die Beisetzung könne nie warten. In aller Regel haben die Kunden aber Verständnis, wenn geplante Arbeiten dafür verschoben werden müssen.

Kein Preisnachlass bei Wartezeiten

Es komme manchmal auch dann zu Wartezeiten, wenn Lieferanten bestellte Materialien nicht zeitnah liefern können. „Wir kommunizieren offensiv in der Auftragsbestätigung, dass wir auf Lieferzeiten keinen Einfluss haben“, sagt Tina Bormann.

Dem Wunsch nach Preisnachlass aus diesem Grund könnten sie nicht nachkommen. Aber sie seien stets um eine einvernehmliche Lösung und einen höflichen Tonfall bemüht. „Wir schätzen unsere Kunden und haben großes Verständnis für ihren Wunsch nach Fertigstellung der Arbeit.“

Um bei 70 Wochenarbeitsstunden gesund zu bleiben, haben Peter und Tina Bormann vor einiger Zeit beschlossen, das Wochenende von Beratungsterminen auszunehmen. Hier ziehen sie mittlerweile eine klare Grenze.

Tipp: Sie wollen an der Strategie Ihres Betriebes feilen und suchen neue Impulse? Mit dem handwerk.com-Newsletter gelingt Ihnen das. Melden Sie sich jetzt an!

Empfohlene Artikel

Eine Küche davor ein Tablett mit einer 3D-Skizze der Küche.
Moderne Werkstatt

Was im Büro entsteht, fräst die Maschine: Digitale Fertigung in der Schreinerei

3D-Planung, CNC und Fünfachser: Wie eine Schreinerei ihre Fertigung digitalisiert und warum trotzdem jeder Fehler in der Zeichnung zählt.

Holzhelden
Ein Schreiner arbeitet an einem Hubtisch der Firma BARTH in einer Schreinerei in Bayern.
Höhenverstellbare Produkte von BARTH

Hubtische in der Schreinerei: Warum Ergonomie zum Erfolgsfaktor wird

Mit höhenverstellbaren Hubtischen optimiert die Schreinerei Unterhuber ihre Abläufe. Doch damit soll die Zusammenarbeit mit BARTH noch nicht enden.

Holzhelden
ein Bildschirm mit einer Software. Mit aimi bündelt IMA Schelling Maschinensteuerung, Sicherheitsmanagement und Vernetzung in einer regelkonformen Softwareplattform.
IMA Schelling

Sichere Maschinenvernetzung mit Softwarepattform aimi

IMA Schelling führt aimi für neue Maschinen ein. Die Plattform soll Steuerung, Vernetzung und Sicherheit in der Möbelproduktion bündeln.

Holzhelden