IMA Schelling führt aimi für neue Maschinen ein. Die Plattform soll Steuerung, Vernetzung und Sicherheit in der Möbelproduktion bündeln.
Für die Digitalisierung im Handwerk stellt IMA Schelling die Softwareplattform aimi „artificial intelligence meets machine intelligence“ vor. Sie bündelt demnach die Steuerung und Vernetzung von Maschinen für die Möbelproduktion. Nach Angaben des Herstellers gehören auch Sicherheitsfunktionen, Software-Updates und die Verwaltung möglicher Schwachstellen dazu. Für Tischlereien und andere Betriebe mit eigener Fertigung ist vor allem wichtig, wie sich neue Anlagen sicher in bestehende Abläufe einbinden lassen.
IMA Schelling erklärt, aimi erfülle die Anforderungen der neuen EU-Maschinenverordnung und sei auf den Cyber Resilience Act ausgerichtet. Ob eine Anlage im konkreten Betrieb alle Pflichten erfüllt, hängt laut Hersteller von der Einbindung und Nutzung ab.
Nach Unternehmensangaben wird aimi schrittweise für neue Maschinentypen eingeführt. Einzelmaschinen sollen ab Herbst 2026 bestellbar sein, vernetzte Anlagen ab 2027. Mit aimi ändert sich nicht nur ein Stück Software, sondern das gesamte System. Alles, was bei einer Maschine softwaretechnisch gesteuert wird, ist dann grundlegend neu organisiert“, erklärt Stefan Rische, Division Manager Software & Commissioning.
Nach Angaben von IMA Schelling verschlüsselt aimi die Kommunikation zwischen den Anlagen und schließt ungesicherte Kanäle. Eine integrierte Benutzerverwaltung steuert demnach die Zugriffe. Updates und Fernwartung sind über den gesamten Lebenszyklus abgesichert. Das Unternehmen nennt zudem die Anpassung der IT-Infrastruktur rund um die Maschinen als Teil seines Sicherheitskonzepts.
Ein weiterer Punkt ist der Datenaustausch: Maschinen mit aimi sollen laut Hersteller dieselbe technische Grundlage nutzen. Daten könnten so ohne zusätzliche Übersetzung zwischen den Anlagen fließen. Für Bestandsmaschinen ist aimi laut IMA Schelling nicht als Nachrüstung vorgesehen. Stattdessen sollen sie durch eine vorgeschaltete Sicherheitsschicht zusätzlich geschützt werden.

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