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Nvidia-CEO: „Wir brauchen Hunderttausende von ihnen"

Die Nachfrage nach Handwerkern steigt laut Nvidia-Chef Jensen Huang rasant – vor allem für drei Gewerke sieht er besonders gute Perspektiven.

2 Min.15.10.2025, 10:37 Uhr
Von
Jorina Tenberg
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Eine Handwerkerin in einem grünen T-Shirt arbeitet an vielen orangenen Kabeln.
Der Chef des US-Chipkonzerns Nvidia hat kürzlich eine positive Prognose über Zukunftsaussichten Handwerker abgegeben. Seventyfour- stock.adobe.com

Zitiervorschlag

Nvidia-CEO: „Wir brauchen Hunderttausende von ihnen". In: /politik-und-wirtschaft/nvidia-ceo-wir-brauchen-hunderttausende-von-ihnen, 15.10.2025, /politik-und-wirtschaft/nvidia-ceo-wir-brauchen-hunderttausende-von-ihnen (abgerufen am: 06.11.2026)

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Jorina Tenberg
Jorina Tenberg

Volontärin für Betriebsführung, IT und Gewerke

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt: Aufwändige, monotone Arbeiten übernimmt in vielen Unternehmen mittlerweile eine KI. Das birgt Chancen, schürt aber auch Ängste bei Beschäftigten. So mancher schätzt die eigenen Berufsperspektiven deshalb düster ein. Doch für das Handwerk ist Jensen Huang, CEO des Chip-Herstellers Nvidia, optimistisch.

Der Ausbau von Infrastruktur und das Wachstum von Rechenzentren für KI steigere die Nachfrage nach jungen Fachkräften, sagte er in einem Interview mit dem britischen Fernsehsender Channel-4-News. Besonders Elektriker, Klempner und Tischler seinen bei dem Bau und der Instandhaltung der Rechenzentren gefragt. „Wir brauchen Hunderttausende von ihnen“, betonte der CEO.

Nvidia ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen, das vor allem für seine leistungsstarken Grafikprozessoren (GPUs) bekannt ist. Diese Chips werden nicht nur in Computern und Spielkonsolen eingesetzt, sondern sind heute auch das Herzstück vieler Anwendungen in Künstlicher Intelligenz und Rechenzentren.

Laut Analysen des Unternehmens McKinsey dürften Unternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 fast sieben Billionen US-Dollar in die Infrastruktur von Rechenzentren investieren. Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens würde ein Rechenzentrum mit beispielsweise einer Fläche von rund 23.000 Quadratmetern während der Bauphase bis zu 1.500 Arbeiter beschäftigen – darunter Bauunternehmer, Maschinenführer, Bauarbeiter, Elektriker und Techniker.

Ein großer Teil dieser Arbeitsplätze erfordere keinen Hochschulabschluss, so McKinsey. Das zeige, es brauche nicht nur Softwareentwickler, sondern auch viele technisch und handwerklich ausgebildete junge Menschen, die die physische Grundlage der KI-Welt bauen.

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