Ganz im Stil der Nacht: Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks präsentiert die Looks der Saison. Welche dieser zehn Trendfrisuren ist Ihr Favorit?
„Blood Moon“, „Nocturnal Shadow“, „Dark Mode“: Die Namen der diesjährigen Trendfrisuren für den Herbst und Winter 2026/2027 zeichnen das Bild einer mystischen Nacht. Mit der Kollektion „Nocturne Heritage“ bedient sich das Modeteam des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) der facettenreichen Atmosphäre nach Einbruch der Dunkelheit.
In den Vordergrund rücken markante Formen, aber auch natürliche Leichtigkeit sowie glamouröse Akzente. Vereint sollen sie das Wechselspiel von Licht und Schatten widerspiegeln.
Betont wird die herbstlich-winterliche Stimmung durch tiefe Braun-, Kupfer- und Rotnuancen, genauso wie natürliche Blondtöne, mal kühl, mal golden wie die Dämmerung.
Durch veredelte Naturtöne, matte Finishes und leuchtende Reflexe soll der individuelle Charakter jeder Frisur unterstrichen werden.

Laut Modeteam des ZV steht „Strobe Light“ für einen natürlichen Kurzhaar-Look, der sich durch ein weich fallendes Stirnmotiv und eine matte Textur auszeichnet. Die Kombination aus kühlem Braun-Asch-Ton und Rosenholz-Reflexen soll dezent schimmern und dem Stil eine elegante Zurückhaltung verleihen.

Sleek nach hinten gestylt sollen die präzisen Konturen des Haarschnitts betont werden: das ist „Masc Elegance“. Das Stirnmotiv fällt zur Seite und lockere so die klare Form auf. Dennoch bleibe der Look clean, markant und selbstbewusst.

„Casual Night“ soll bewusst mühelos wirken. Das Haar werde nach vorn gekämmt und geglättet. Durch Glanzcreme erhält es eine lockere Struktur mit leichtem Schimmer. Für ein harmonisches Gesamtbild sorge eine Naturtonveredelung in Hellblond/Gold-Matt.

„Classical Dusk“ zeichnet sich laut Modeteam durch eine klare Form aus, die durch einen voluminösen Haaransatz entsteht. Mit einer Kombination aus Haargel, Glanzcreme und schließlich Haarlack sollen die zurückgeföhnten Haare an Ort und Stelle bleiben.

Auch dieser Look besticht durch eine voluminöse Form. Die nach hinten geföhnten Haare fallen jedoch in einer natürlichen Bewegung nach vorn. Ein lockerer Seitenscheitel sowie eng anliegende Seiten setzen der aufgerissenen Struktur des Deckhaars eine Klarheit entgegen.

Haare, die in die Stirn fallen, prägen gleich eine ganze Reihe der diesjährigen Trendfrisuren. Der „Dark Mode“ setzt dabei auf ein dunkelblondes Glossing mit mattem Finish. Akzentuierte Überlängen im Stirnbereich sollen für einen selbstbewussten, modernen Charakter sorgen.

Sanfte Wellen, locker und griffig: So lässt sich der Look „Relaxed Dawn“ beschreiben. Durch breite Flechtzöpfe soll eine natürliche Wellenstruktur erzeugt werden, die den unkomplizierten Charakter des Stylings unterstreiche. Zusätzlich sorge ein Hellblond-/Beigegold-Ton für Leuchtkraft.

Jetzt wird’s besonders voluminös: Der Glamour der 70er Jahre inspirierte das Modeteam des Verbands zu einem Look mit ausdrucksstarken Wellen. Weich ausgebürstet sollen die Locken dem Haar Fülle verleihen und einen facettenreichen Blondton mit hellen Paintings in Szene setzen.

Charakteristisch für den Look „Celestial Gleam“ sind fließende Wellen – über einen großen Lockenstab geformt – mit glänzendem Finish. Eine hell-mittelblonde/kupfergoldene Farbgestaltung sorge für einen warmen Schimmer mit edler Note.

Die „Starlight Waves“ sollen laut ZVmit einem kleineren Lockenstab geformt werden. Arbeitet man sie anschließend mit den Fingern locker aus, entstehe eine definierte Lockenpracht mit markanter Struktur. Besonders charakterstark werde der Look mit einem herbstlichen Kupferton.

Licht und Schatten verbinden sich und treffen auf kühle Eleganz. Eine leichte Foundation, roséfarbenes Rouge und holografische Highlights sollen einen eleganten Glow schaffen. Auch die Lippen bleiben schlicht-nude, verfeinert mit holografischem Gloss und umrandet mit bräunlich-violetter Kontur. Schwarze Mascara, warme Graunuancen und schimmernde Akzente intensivieren dem Modeteam zufolge den Blick.

Sanfte Bronzetöne zieren einen matten Teint. Pfirsichfarbenes Rouge und matter, rotbrauner Lippenstift mit passender Kontur bringen intensive Farben ins Spiel. Um die Augen herum sollen warme Brauntöne Tiefe erzeugen, mit einem taupe-schimmernden Lichtakzent im inneren Augenwinkel.

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