Schugoma stellt die DPU2407 für Laserkanten vor. Die Heißluftdüse soll eine Nullfuge mit hoher Feuchtigkeitsbeständigkeit ermöglichen.
Bei Küchen- und Badmöbeln muss eine Kante nicht nur sauber aussehen. Sie soll auch Feuchtigkeit standhalten. Dafür bietet Schugoma die Heißluftdüse DPU2407 an. Mit ihr lassen sich nach Angaben des Herstellers Laserkanten so verarbeiten, dass eine optische Nullfuge und eine feste Verbindung zwischen Kante und Platte entstehen. Die Feuchtigkeitsbeständigkeit erreicht laut Schugoma ein mit PUR-Kleber vergleichbares Niveau.
Die DPU2407 gehört zum Heißluftsystem KantenKing HTG3035. Laut Schugoma kann das System bei einem späteren Maschinenwechsel auch an der neuen Maschine weitergenutzt werden. Ob das im Einzelfall möglich ist, sollte der Betrieb laut Unternehmen vor der Anschaffung klären. Bearbeitungszentren und Sonderanwendungen prüft der Hersteller projektbezogen.
Beim Heißluftverfahren ist nach Herstellerangaben kein Leimbecken nötig. Das kann demnach den Reinigungsaufwand verringern. Gegenüber dem Vorgängermodell HTG3030 wird die Luft im Standby-Betrieb über einen Abluftkanal statt über eine separate Absaugung abgeführt. Schugoma beziffert den dadurch geringeren Standby-Luftbedarf auf 70 Prozent. Auch der Geräuschpegel kann demnach sinken und liegt abhängig von den Bedingungen vor Ort unter 80 Dezibel.
Für das System nennt Schugoma eine Heizleistung von 12 Kilowatt. Der Hersteller gibt Kantenhöhen von 10 bis 65 Millimetern und Kantenstärken von 0,4 bis 3 Millimetern an. Die Arbeitsgeschwindigkeit liegt demnach bei 8 bis 20 Metern pro Minute. Das Aggregat benötigt laut Unternehmensangaben einen Druckluftanschluss mit 6 bar. Der angegebene Druckluftverbrauch liegt demnach bei 0,2 Kubikmetern pro Minute im Standby und 0,8 Kubikmetern pro Minute bei der Aktivierung. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Vorfilter, eine Steuerung, ein Bedienfeld und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für eine sichere Abschaltung.
Wichtig für die Planung: Schugoma warnt vor dem Einbau in bestimmte Anlagen, die neben dem Heißluftaggregat eine bewegliche Vorrichtung zum Auftragen von Haftmitteln besitzen. Der Einbau könnte nach Angaben des Herstellers in Deutschland und weiteren Ländern ein Patent von HOMAG verletzen. Lassen Sie deshalb vor einer Nachrüstung die Bauart Ihrer Maschine und die zulässige Einbaulösung prüfen.

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