Die Druckluftfilter von Kaeser sollen hohe Reinheit mit geringem Energiebedarf verbinden. Was die Baureihe für den Betrieb bietet.
Wer Druckluft für empfindliche Anwendungen benötigt, muss sie laut Keaser Kompressoren passend aufbereiten. Dabei zählt nicht nur die Reinheit: Geringerer Differenzdruck bedeutet weniger Energiebedarf. Laut Hersteller verbinden seine Kaeser-Filter eine hohe Filterleistung mit einem geringen Differenzdruck.
Als Beispiel dient hierbei der tiefenplissierte Aerosolfilter KE. Er erreiche einen Restaerosolgehalt von 0,01 Milligramm pro Kubikmeter bei einem Sättigungs-Differenzdruck von höchstens 200 Millibar. Nach Angaben von Kaeser wurden die Leistungsdaten gemäß ISO 12500-1 ermittelt und unabhängig geprüft. Die benötigte Druckluftqualität sollte feststehen, bevor Filter und weitere Komponenten zusammengestellt werden.
Die Baureihe umfasst laut Unternehmen vier Filterelementgrade für Aerosole, Partikel und Öldämpfe. Damit ließen sich die Reinheitsklassen nach ISO 8573-1 bedarfsgerecht abdecken. Angeboten werden neun Gehäusegrößen für Liefermengen bis 32,0 Kubikmeter pro Minute. Die Filter seien für Drücke bis 16 bar und eine Druckluft-Eintrittstemperatur bis 66 Grad Celsius ausgelegt. Den geringen Druckverlust führt der Hersteller unter anderem auf einen Elementkopf zurück, der die Strömung gleichmäßig durch große Filterflächen leiten soll.
Beim Elementwechsel sollen laut Hersteller ein Bajonettverschluss und eine Führung die richtige Position von Filterelement, Gehäuse und Dichtung sicherstellen. Eine Arretierschraube fixiert demnach die Filterglocke in ihrer Endlage und dichtet dabei gleichzeitig das Filtergehäuse ab. Laut Kaeser lässt sich die Verbindung bei fehlerhafter Montage nicht schließen; entweichende Druckluft macht den Fehler hörbar.
Um den erforderlichen Reinheitsgrad der Druckluft und niedrige Energiekosten dauerhaft zu gewährleisten, bietet das Unternehmen die Anzeige „Filter Change“ an. Sie zeigt demnach die verbleibende Standzeit der Filterelemente mit Pfeilsegmenten an. Eine blinkende LED weist laut Kaeser auf einen fälligen Wechsel hin. Das überwachte Intervall lässt sich in vier Stufen einstellen. Nach dem Austausch wird die Anzeige per Taste zurückgesetzt.
Für größere Anlagen bietet Kaeser nach eigenen Angaben Behälterfilter mit derselben Elementtechnologie an. Sie seien für Volumenströme bis 336 Kubikmeter pro Minute verfügbar. Auch hier soll der geringe Differenzdruck den Energiebedarf begrenzen. Bei den Koaleszenzfiltern gehört laut Hersteller der elektronisch niveaugeregelte Kondensatableiter Eco-Drain 31 zur Serienausstattung.

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