20.12.2011
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Mittagessen mit Geschäftspartnern

Wohin zum Geschäftsessen?

Vernünftige Mahlzeiten einzunehmen ist für Chefs unter Zeitmangel schon knifflig. Gemeinsame Mittagessen mit Kunden oder Geschäftspartnern sind Königsklasse, weil nicht jeder solche Einladungen schätzt. Was passt und was nicht, klärt Marketing-Spezialistin Umberta Andrea Simonis.

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Foto: bilderbox

Aus Sicht von Marketing-Spezialistin Umberta Andrea Simonis sprechen zwei Hauptgründe für gemeinsame Mahlzeiten. Erstens: Hunger macht ungnädig. "Es gibt nichts Schlimmeres, als stundenlang vor alten Keksen zu sitzen." Zweitens: Wer zusammen isst, unterhält sich auch über private Dinge und das verbindet.

Doch wann immer ein Gast sich in etwas hineingedrängt fühlt, das er nicht möchte, lauern Eigentore. Umberta Andrea Simonis erklärt, wie Sie die gängigsten Fettnäpfchen vermeiden.



Fallstrick 1: Zeitmangel
Eine Baustelle nach der anderen – das geht Handwerkskollegen und Architekten ebenso wie Ihnen. Da ist selten Zeit für ausgedehnte Mahlzeiten. Darum: "Wenn Sie jemanden einladen möchten, fragen Sie unbedingt zuerst nach seinem Zeitfenster", sagt Simonis. Lieber ein schneller Kaffee um die Ecke oder gar nichts, als mit einer freundlichen Geste Terminpläne zu sabotieren.

Fallstrick 2: Geschmäckle
Einladungen zum Essen können leicht als unpassend empfunden werden. So könnte ein Bauherr sich wundern, wenn der Architekt, den er bezahlt, häufiger mit Handwerkern zu Tisch ist. Darum gilt: Absagen immer akzeptieren. Und offen damit umgehen, wer zahlt. Diese Frage sollte lange geklärt sein, bevor der Kellner kommt.

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