"Werben? Jetzt erst recht!"
Mehr als die Hälfte der Unternehmer sparen in der Wirtschaftskrise an der Werbung, ergibt die handwerk.com-Umfrage. 15 Prozent dagegen setzen auf eine andere Karte: Sie werben gerade jetzt und liegen damit offenbar richtig.
Mehr als die Hälfte der Unternehmer sparen in der Wirtschaftskrise an der Werbung, ergibt die handwerk.com-Umfrage. 15 Prozent dagegen setzen auf eine andere Karte: Sie werben gerade jetzt und liegen damit offenbar richtig.
Werben in der Krise: Kreist in Ihrem Betrieb der Rotstift?, haben wir die handwerk.com-User gefragt. Fast 60 Prozent der Befragten beantworten diese Frage mit einem klaren Ja: Wir sparen an allen Ecken und Enden. Knapp 30 Prozent werben wie gewohnt: Darauf hat die Krise keinen Einfluss. Und 15 Prozent trotzen mit ihrer Werbestrategie der Krise: Wir stocken unser Budget auf, sagen sie.
Diese kleinste Gruppe liege richtig, meint Nina Raffelt. An der Werbung zu sparen, ist der falsche Weg, glaubt die Inhaberin eines Beschriftungsbetriebes in Hagen am Teutoburger Wald.
Auch viele ihrer Kunden sehen das ihrer Beobachtung zufolge mittlerweile so. Nachdem diese sich zu Beginn des Jahres zurückgehalten hätten und viele Anfragen auf später verschieben wollten, entwickele sich die Auftragslage der Lichtreklameherstellerin positiv.
Die Betriebsinhaber merken, dass Werbung jetzt wichtiger ist denn je!, ist Raffelt überzeugt. Viele haben zwar den Begriff Abwrackprämie über, sind aber sehr einfallsreich. Dabei käme motivierende Werbung heraus nach dem Motto: Ärmel hoch, wir packen es an! oder Wirtschaftskrise? Nicht mit uns!.
(bw)
