Virenschutz
Welche Software schützt zuverlässig?
Diese Frage sollten sich Computernutzer stellen, denn im Netz lauern Viren, Würmer und Trojaner. Stiftung Warentest hat untersucht, welche Software sich lohnt.
Was darf eine Virensoftware kosten und wie viel Platz auf der Festplatte einnehmen? Stiftung Warentest hat 16 Programme genauestens unter die Lupe genommen. Testsieger ist "G Data Internet Security 2009" - das einzige Programm, dessen Funktion als "sehr gut" eingestuft wurde. Firewall und Virenschutz funktionierten fast perfekt. Nachteile: Das Programm belegt fast 280 Megabyte Arbeitsspeicher und der Virenscan läuft langsam.
Das Programm setzt zwei Virenscanner ein. Beide, die Technik von BitDefender und Alwil Software, seien auch im Original gut. BitDefender landete hinter G Data auf dem zweiten Platz. Welche Programme noch gut abgeschnitten haben, finden Sie in einer Tabelle der Herausgeber des Tests.
Als bestes kostenloses Antivirusprogramm haben die Tester "Avast Antivirus" gekürt. Der Vorteil: Es läuft auch auf älteren Windowsrechnern, die die 95er oder 98er-Version haben.
Insgesamt hat Stiftung Warentest drei kostenlose Antivirusprogramme und 13 Sicherheitspakete mit Virenschutz und Firewall begutachtet. Die Preise für eine Jahreslizenz lagen zwischen 26 und 70 Euro.
Trotz Virenschutzprogramm weisen die Experten daraufhin, dass die Software stets auf dem neuesten Stand sein muss. "Sobald eine neues Virus auftaucht, trimmen die Anbieter ihre Software und stellen neue Virendefinitionen bereit", schreiben die Tester auf ihrer Homepage. Mindestens einmal täglich sollte ein Update möglich gemacht werden - nur dann können Sie Eindringlinge verlässlich abwehren.
(ja)
