Gebühren fürs Autofahren
Weg bald frei für die Pkw-Maut?
Zusätzliche Mehrkosten von mehreren Hundert Euro im Jahr würde sie bedeuten – die Einführung der flächendeckenden Pkw-Maut. Der Präsident des Umweltbundesamtes hat sich jetzt für die umstrittene Abgabe ausgesprochen.
"Die streckenbezogene Maut ist die gerechteste Lösung, weil die Kosten dort bezahlt werden, wo sie entstehen", sagte Jochen Flasbarth, Präsident des Umwelbundesamtes (UBA) der Berliner Zeitung . Der Autoverkehr könne dadurch gesteuert und die Umwelt entlastet werden.
Derzeit koste der Pkw-Verkehr den Staat jährlich 47 Milliarden Euro mehr, als er über Benzin- und Kfz-Steuern und Parkgebühren einnimmt. Die Maut-Gelder könnten nach Aussagen des UBA in den Bau und Erhalt von Straßen fließen oder in die Modernisierung des Bahnnetzes.
Und was soll der Spaß kosten? Drei bis vier Euro pro 100 Kilometer, haben die Verkehrsexperten errechnet. Das würde allein die Wegekosten ohne Gesundheits- oder Umweltfolgen decken. Wer im Jahr 10.000 Kilometer fährt, muss mit etwa 400 Euro Mehrkosten rechnen.
Als Ausgleich dafür sein die Abschaffung der Kfz-Steuer im Gespräch, schreibt die Berliner Zeitung weiter. Ausländische Besucher bekämen eine befristete Vignette. Für Deutsche Autohalter wäre eine Vignette jedoch keine Lösung, denn „das könnte dazu führen, dass die Leute mehr fahren, weil sie ja einmal dafür bezahlt haben“, sagte Flasbarth.
Was halten Sie von dem Vorschlag? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung !
(ja)

4 Kommentare zu "Weg bald frei für die Pkw-Maut?"
Na toll! Wird irgendetwas günstiger sprich billiger gemacht in Deutschland? Was weis der Präsident des Umweltbundesamtes von der Wirklichkeit? Hat er auch nur den Hauch einer Ahnung von Betriebswirtschaft und der Kostensituation bei den allermeisten Autobesitzern? In einem Fall sicher- lich:bei der Ergatterung seines Postens! Die Autoindustrie wird nur noch vom Ausland getragen, aber Leute wie er werden es schaffen, sie kaputt zu machen. Was bleibt ist eine grüne Republik,ohne die systemfeindlichen Autos, mit Fahrrad und per Pedes, mit gravierend höheren Strom-u.Energiepreisen.Wenn ich dann noch lese, die Grünen stehen bei 25%- es ist bestimmt nicht wahr oder?
Guten Tag, Ich lebe in Italien und bin an das Maut gewoehnt, hier und in der Schweiz. Mein erster gedanke ist, wie will man das realisieren, Maut in Deutschland, jede Autobahneinfahrt und Ausfahrt benoetigt ein Haeuschen oder wird das ganze mit Funk gemacht wie es beim Navifunktioniert? Die beste Idee ist natuerlich dass jeder seine km bezahlt, aber ich denke dass es etwas problematisch ist zu realisieren. Mein gedanke einfach 50€ auf jeden PKW mehr an Steuer fragen und die Geschicht ist zu ende. Eine andere Moeglichkeit waere die KfZ Steur so zu handhaben dass ein EURO 5 20% bezalt, ein Euro 4 40% ein 3er 60% ein 2er 1er 0er 100%, das macht den Gescmack auf einen neuen PKW goesser. Ich heir ein paar anregungen gemacht zu haben. Ciao aus Italien David Padulazzi
Ich kann nicht glauben, das der PKW-Verkehr wirklich ein Negativergebnis von 47 Millarden bringt. Ich bin der festen Auffassung das alle Einnahmen, die zurzeit durch den PKW-Verkehr erzielt werden, die anfallenden Kosten decket. Der Gedanke, wer viel fährt soll mehr bezahlen ist richtig, so kann die KFZ-Steuer absofort abgeschaft werden. Die Mindereinnahmen können dann über den Energiepreis ohne großen Verwaltungsaufwand wieder der Staatskasse zugeführt werden. Auch der Gedanke den Kraftstoffverbrauch durch bessere und kleine Autos zu senken ist so über den Kraftstoffpreis zu realisieren. So kann jeder selber entscheiden wann und wie er sein Auto benutzt.
Dann ist es für manche Arbeitnehmer doch wieder besser, arbeitslos zu bleiben. Für ein Auto benötigt man - vernünftig gerechnet - dann ca. 500 € im Monat. das ist nicht mehr zu schaffen! Das allerletzte!