09.02.2010
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Internet

Websites kleiner Betriebe im Visier von Hackern

Hacker machen auch vor kleinen und mittleren Betrieben kein Halt: Jedes elfte Untenehmen wurde laut einer Studie bereits Opfer eines Angriffs auf die eigene Website oder den Online Shop. Grund: Viele Firmen beugen nicht ausreichend vor.

 - Foto: Bilderbox
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Netzsicherheit spielt offenbar in vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine untergeordnete Rolle. In jedem fünften Unternehmen liegen bei den Mitarbeitern keine sicherheitsspezifischen Fachkenntnisse vor, berichtet das E-Commerce-Center Handel (ECC) in seiner Studie "Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2009" .

Trotz der lauernden Gefahren im Web gestalten kleine und mittlere Betriebe ihre Websites oder ihren Online-Shop in Eigenregie – ohne einen Fachmann aus der IT-Branche. Angriffen von Hackern werde somit oft nicht ausreichend vorgebeugt.

Von den Betrieben, die schon einen Angriff auf ihre Website erlebt haben, geben 14 Prozent an, dass die Ursache unternehmensintern begründet ist – beispielsweise durch den sorglosen Umgang mit Passwörtern.

In vielen Unternehmen werde das Thema IT-Sicherheit zwar wahrgenommen, jedoch blieben Potenziale bei der Absicherung der eigenen Website meist ungenutzt, heißt es in der Studie des ECC.

Doch wie können sich Betriebe vor Hacker-Angriffen schützen? Mögliche Lösungsvorschläge und Sicherheitsmaßnahmen hat das ECC im Internet zusammengefasst. Das Verbundprojekt "Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk" versorgt kleine und mittlere Betriebe in Sachen Internetsicherheit mit praxisnahen Informationen. Dazu stehen Informationsbroschüren zum kostenlosen Download bereit.

(ja)

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1 Kommentar zu "Websites kleiner Betriebe im Visier von Hackern"

  1. Kai Einfeldt - 10.02.2010, 07:09 Uhr (Kommentar melden)

    Unsere Bildungsdatenbank www.meisterschulen.de wird nahezu täglich Opfer von "Häckern". Hier geht es um Datenklau, aber darum eine gute Google Ranking Platzierung zu analysieren, und sich mit sogenannten Backlinks an die Seite zu koppeln. Die Ausgaben für Sicherheit übersteigen inzwischen das Marketingbudget. Allerdings erleben wir auch immer wieder, das angeblich gehäckte Portale im Internet auch einen solchen Vorgang Nutzen, um Bundsweit in den Focus der Öffentlichkeit zu kommen. Kai Einfeldt Pressesprecher www.meisterschulen.de