23.08.2011
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6 legale Mafia-Regeln

Was Chefs von der Mafia lernen können

Der amerikanische Ex-Mafioso Louis Ferrante schreibt ein Buch: Mafia-Lektionen für ehrbare Unternehmer. Hier ein Auszug: Die 6 besten legalen Tipps zum Umgang mit Fiskus, Konkurrenz und anderen Problemen - und was man wirklich daraus lernen kann.

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Foto: bilderbox.de

Erst war Louis Ferrante Mafioso (Spezialgebiet: "Raubüberfälle"), dann landete er im Knast - und nun gibt er in einem Buch Tipps für Unternehmer.

"Von der Mafia lernen: Die Management-Geheimnisse der ehrenwerten Gesellschaft", heißt das Werk des Amerikaners. Alles ganz natürlich legal.

Warum sich das lohnen sollte? Immerhin sei die Mafia das am längsten bestehende Unternehmen in der Geschichte, argumentiert Ferrante. Sie wachse und gedeihe in wirtschaftlich guten Zeiten - und noch etwas mehr in schlechten.

Was also rät er? Hier ein paar Auszüge (*):

1. Leidenschaft: Warum werden viele Mafioso so alt? Liebe, was du tust ...!
Mafiosi haben keine geregelten Arbeitszeiten und sind auch noch im hohen Alter aktiv. Nicht unbedingt, weil sie es nötig hätten, wie Ferrante berichtet: Mafia-Boss Joe Massino war Multimillionär und auf der Flucht, als er in Pennsylvania geschnappt wurde - weil er in einer Apotheke eine Schachtel Aspirin geklaut hatte. Ferrantes Erklärung: "Warum stiehlt ein mehrfacher Millionär eine Packung Aspirin? Weil Diebstahl Joes Ding war. Das liebte er."

Ferrantes Rat: Suchen Sie sich eine Aufgabe, die Sie lieben, und Sie werden nicht einen Tag Ihres Lebens arbeiten, weil es für Sie keine "Arbeit" ist.

Nächste Seite: Über den richtigen Umgang mit "Problemen" - 12 Kugeln für "Fat Pete"


(*) Alle Zitate aus der E-Book-Ausgabe von Louis Ferrante: Mob Rules: What The Mafia Can Teach The Legitimate Businessman. Penguin Books 2011

 
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1 Kommentar zu "Was Chefs von der Mafia lernen können"

  1. Schulze - 09.09.2011, 08:14 Uhr (Kommentar melden)

    Bis auf das Fazit ein schöner Artikel: War es denn wirklich nötig, den erhobenen Zeigefinger zu zücken? Das wirkt so unglaubwürdig, fast schon priesterhaft (sic!) Man möge dem Bürger und Leser die Organisation, das Unternehmen, die Regierung zeigen, die ausschließlich mit moralisch einwandfreien Mitteln arbeitet. Nicht mit "legalen" Mittel, wohlgemerkt. Selbst diese sind durch ihre Gestaltung und Umsetzung ausreichend und zu Recht in Verruf geraten. Wie gesagt, ein spannender Artikel bei dem es nett zu Schmunzeln gab. Aber demnächst bitte ohne alberne Moralpredigt -)