Kostenkontrolle für Betriebe
Vergleichsrechner für künftige Rundfunkgebühren
Ab 2013 wird die GEZ-Gebühr runderneuert. Dann müssen Betriebe möglicherweise tiefer in die Tasche greifen als jetzt. Was Sie künftig zahlen, können Sie mit dem Vergleichsrechner ermitteln. Die Handwerkskammern stellen das Dokument kostenlos zur Verfügung.
Statt der gerätebezogenen Abgabe soll für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks voraussichtlich ab 2013 eine Haushalts- und Betriebsstättenabgabe in Kraft treten.
Doch die neue Gebührenordnung könnte für Handwerksbetriebe teuer werden. Auf sie käme eine Doppelbelastung zu. Sie müssten einmal für den privaten Haushalt und ein zweites Mal für den Betrieb eine Gebühr zahlen.
Ebenfalls ärgerlich: Auch für Fahrzeuge sollen zusätzliche Kosten anfallen. Ungerecht finden das auch die Handwerkskammern und wollen für ihre Mitgliedsbetriebe eine Überarbeitung der Beschlüsse erwirken.
Dafür haben sie ein Vergleichsrechner entwickelt. In das Excel-Dokument können Unternehmer die Eckdaten ihres Betriebs eingeben und mit einem Klick die künftigen Kosten ausrechnen. Wenn Sie verhindern wollen, dass die Haushaltsabgabe so wie geplant in Kraft tritt, helfen Sie den Kammern bei ihrer politischen Arbeit, wenn Sie den Rechner nutzen und das Ergebnis einsenden.
Beispiel: Die Handwerkskammer Brauschweig-Lüneburg-Stade bittet ihre Mitgliedsbetriebe, die Daten bis 15. August einzusenden. Auch die Handwerkskammer Lübeck bietet den Rechner auf ihrer Website zum herunterladen an.
Hier geht’s zum Vergleichsrechner der Kammern Brauschweig-Lüneburg-Stade , Lübeck , Ostfriesland , Hannover
