21.11.2011
Sagen Sie doch mal
Und warum sind Sie kein Millionär?
Eine Frage, zwei Meister – und richtig gute Antworten im handwerk.com-Video.
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8 Kommentare zu "Und warum sind Sie kein Millionär?"
Man kann in einigen Bereichen des handwerks schon Millionär werden aber in diesem Beispiel braucht ein KFZ Meisterbetrieb mehr Startkapital als ein Zahntechnickerlabor. Um Millionär zu werden muss man sich auch für einen sozial schwachen Weg entscheiden, wenig Urlaub für sich am besten keine Familie, niedrige Löhne, keine Mitarbeiterförderung, keine Lehrlinge und mehr Dinge die die Umsatzrentabilität steigert.
Zum Glück haben wir aber nur wenige Handwerksbetriebe die diesen Weg gehen.
Meine Meinung Der Fehler in Deutschland war der Geiz ist geil Drang. Wenn wir vor Jahren wo die Handwerkerlöhne um die 20% höher waren einen einheitlichen Mindestlohn eingeführt hätten, wären die Bürger nicht gezwungen gewesen so auf die Preise zu achten. Für Banken ist auch ein Hoher Umsatz besser wie ein kleiner Umsatz bei gleichem Gewinn. Es wäre damals besser gewesen die hohen Löhne und Preise zu behalten und ein Mindestlohn hätte uns damals vor dem Morastloch in dem wir momentan stecken gerettet.
Ich bin kein Millionär, weil ich arbeite um zu leben und nicht lebe um zu arbeiten. Wenn ich merke, ich habe mehr als ausreichend Geld, dann fahre ich mein Engagement etwas zurück und habe mehr Freizeit. Wirds weniger, wird wieder etwas mehr gearbeitet.
Hallo Frau Fuchs, beide Unternehmer kommen aus Köln. Manfred Friedrichs erreichen Sie unter 0221-4695516, der Betrieb von Klaus Bartsch hat die Nummer 0221-88 88 310.
"Geld macht nicht schön, man kann sich operativ helfen lassen, aber ist ja nciht echt." Der Kfz-Mensch ist witzig. Inwelcher Stadt sitzt der?
„Handwerk hat goldenen Boden“, falls die EU uns lassen würde!
Einen Artikel las ich hier: http://www.spitzenkompetenz.de/persoenlichkeiten/handwerk-hat-goldenen-boden/index.html
Daraus zitiert: „Als selbstständiger Handwerksmeister sehe ich den goldenen Boden des Handwerks jeden Tag. Es wird zwar täglich schwieriger, das Gold zu heben. Doch wer sich das richtige Handwerkszeug besorgt, dem fällt das auch in schwierigen Zeiten nicht schwer. Für mich ist die hohe Qualität des deutschen Handwerks immer noch unser überragender Wettbewerbsvorteil – auch wenn die EU nach Kräften versucht, diesen Qualitätsvorteil zum Schaden der Kunden zu verwässern. Was nützt den Kunden schon die angebliche „Marktöffnung“, wenn ein Billiganbieter aus dem Osten Pfusch abliefert, teures Geld kassiert – und dann auf Nimmerwiedersehen untertaucht?“
Ihr Beitrag erinnert mich an eine alte Idee. Ich wollte immer einmal errechnen, wieviele Steuern mir der Staat bisher abgenommen hat. Dies inkl. aller Mehrwertsteuern, die ich auch für meine Privatausgaben zu entrichten hatte.
Ich finde es schön, dass mal jemand ausspricht, dass man Lebensqualität nicht unbedingt in Euro ausdrücken sollte. Ich verdiene im Handwerk bedeutend weniger als in der Industrie, aber in der Kaufhalle kann ich mit unseren zufriedenen Kunden schwatzen, zu Weihnachten tauschen wir dicke Erlebnisberichte aus und bei artfremden Problemen hat man Arzt, Softwareprofi oder Heilpraktiker im Kundenkreis und kann mal anrufen. Bei allem Frust, der auch nicht ausbleibt - tauschen würde ich nicht und die Entscheidung habe ich sehr selten bereut. Und ich gebe auch zu, dass wir ín der Branche auch unsere schwarzen Schafe haben, aber Kunden haben die Möglichkeit, sich vorher zu informieren :-)
Wenn doch nur alle so denken (und handeln) würden ...