18.11.2011
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UFH-Bundeskongress 2011

UFH-Frauen meistern Krisen

Branchenwechsel, Bürokratie, Burnout. Solche Herausforderungen kennen Unternehmerfrauen im Handwerk nur zu gut. Und sie haben Lösungen.

Im Unterschied zu vielen ihrer Männer tauschen sich die Unternehmerfrauen über Ihre Probleme aus. Und finden zupackende Hilfe. So fröhlich es bei UFH-Treffen auch zugeht – das Netzwerk ist kein Kaffeekränzchen. Claudia Beil aus Erding kennt alle möglichen Nöte und Sorgen aus ihren Arbeitskreisen – von A wie Alkoholismus bis hin zu Z wie Zank mit den Schwiegereltern im Betrieb. Und sie kennt Lösungen.

Als der Mann einer UFH-Kollegin plötzlich mit Burnout-Diagnose wochenlang im Betrieb ausfiel, war die erste Anlaufstelle das UFH-Netzwerk.

 - Kein Problem solange alles gut geht: Doch wehe es fängt an zu brennen.
Kein Problem solange alles gut geht: Doch wehe es fängt an zu brennen.
Foto: Bilderbox

Beil nahm sich sofort Zeit und hörte zu. „Danach geht es meistens schon besser“. Dann entwickelten die Frauen einen Plan, wie der Betrieb in den nächsten Tagen und Wochen weiterlaufen könnte. Die Lösung: Zusammen mit einem Handelsvertreter fuhr ein Geselle raus zu den Kunden. Die technische Seite war vorerst abgedeckt. Im Büro kannte die Unternehmerfrau sich sowieso aus. Monate später ist längst noch nicht alles gut, aber vieles besser für die betroffene Familie.

Wie sich die Unternehmerfrauen sonst noch unterstützen, lesen Sie auf Seite 2 .

 
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