Zahlen, Namen, Fakten besser behalten
Trainieren Sie Ihr Gedächtnis!
Tipp 3: Weg von Klischees
Wer sich Dinge merken will, muss sich von Standardannahmen und Klischees lösen und das Besondere suchen. Denn unser Gehirn neigt dazu, in Symbolen zu denken.
Kleiner Test: Zeichnen Sie auf die Schnelle ein Haus.
Die meisten Menschen bringen ein Quadrat mit einem Dreieck darüber zu Papier – selbst wenn kein Haus der Welt so aussieht. Das Symbol allerdings ist fest verankert.
Ein zweites Beispiel: Fast alle Bankräuber werden als etwa 1,80 Meter große Jeansträger beschrieben.
Wie Sie sich Namen und Gesichter merken:
Wer sich Menschen einprägen möchte, muss auf Kleinigkeiten achten. Besondere Verhaltensweisen, ein spezielles äußeres Merkmal wie eine Narbe.
Im zweiten Schritt bringen Sie Namen und Person zusammen. Fast jeder Name hat eine Bedeutung, die es Ihnen ermöglicht, sich eine Eselsbrücke zu bauen. Sehr typisch sind Berufsbezeichnungen wie Müller.
Bauen Sie Ihre Eselsbrücke in so dramatischen Bildern wie möglich.
Beispiel: Sie lernen einen Menschen namens Schrammseis kennen. Vielleicht entdecken Sie eine Narbe in seinem Gesicht? Stellen Sie sich vor, wie dieser Mensch beim Eislaufen so richtig zu Boden gekracht ist – und als Folge die beobachtete Narbe oder Schramme davongetragen hat. Ihr Gehirn wird dieses starke Bild behalten. Ihr Gegenüber muss davon nichts wissen.
Wer in der Lage ist, sich Menschen so einzuprägen, kann gleich von zwei Vorteilen profitieren: Wir alle werden gerne mit Namen angeredet. Außerdem wird Aufmerksamkeit dieser Art mit Intelligenz gleichgesetzt und entsprechend honoriert.
"Selbst wenn Miss Marple als blitzgescheit gilt, hat eine gute Merkfähigkeit streng genommen nichts mit Intelligenz zu tun", sagt Bien.
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