So sind Wartezeiten ok
Tipps für optimale Anrufbeantworter
Kunden, die ein Problem haben, wollen Sie erreichen. Doch das ist nicht immer möglich. Gute Handwerker sind viel beschäftigt und persönlich beim Kunden. Holen Sie darum alles aus Ihrem Anrufbeantworter heraus!
Call-Center-Spezialist Hannes Oberlindober betont, dass Wartezeiten am Telefon früheren Wartezeiten am Schalter entsprechen und damit auch akzeptabel sind. Ein Dilemma entsteht erst dadurch, dass zahlreiche Anbieter mit hundertprozentiger Erreichbarkeit an sieben Tagen die Woche, 365 Tage im Jahr werben. Das weckt eine Erwartungshaltung, die schwer zu erfüllen ist. Eine Lösung die Handwerksunternehmen gerecht wird: sinnvoll besprochene Anrufbeantworter, die halten, was sie versprechen. Einen Rückruf!
7 Tipps, wie Sie das meiste aus Ihrem Anrufbeantworter holen
Zuallererst gilt das Kiss-Prinzip, wonach Sie auch Ihre Anrufbeantwortertexte kurz und einfach halten sollten.
Keep
it
short
and
simple
Denn gerade bei Anrufbeantwortern ist die Versuchung groß, schnell aufzulegen. Schließlich erreicht der Anrufer nicht sofort, was er eigentlich will (Sie sprechen). Außerdem sind Anrufbeantworter Automaten, die ein Hörerknallen nicht persönlich nehmen können. Sicher sollten Sie mit Ihrem Text mit deutlich weniger als einer Minute auskommen.
1.
Guten Tag :-)
Gerade wenn ein Anrufbeantworter "rangeht" sollte schnell klar werden: Dieser Anruf ist willkommen! Darum darf eine freundliche Begrüßung nicht fehlen. Ein kurzes "Guten Tag" oder "Herzlich willkommen" passt gut. Wer Sie aus einer Stresssituation heraus anruft (Rohrbruch) wird diese Information gerne aufnehmen.
2.
Wer spricht?
Habe ich die passende Firma erreicht und den passenden Ansprechpartner? Genau das wollen Anrufer schnell wissen. Darum sollte dies die zweite Information sein. Als Handwerkschef haben Sie eine Rufumleitung auf Ihr Handy? Gut so, denn so können Sie Ihrem Anrufer vermitteln, dass sein Anliegen Chefsache ist. Vorausgesetzt, Sie vermitteln das auch. Also sollte außer dem Firmennamen auch klar werden, welcher Ansprechpartner erreicht wurde. Wer möchte kann auch eine sehr kurze Werbeaussage transportieren. Zum Beispiel "Ihr Notfalldienst" oder "der Designspezialist".
3. Was hat der Kunde von Ihrem Anrufbeantworter?
Zunächst einmal ist es unbefriedigend, statt einer Person deren Anrufbeantworter erreicht zu haben. Umso wichtiger ist es, schnell zu vermitteln, was der Kunde davon hat, dem weiter zuzuhören. Denn: Auflegen ist bei einem Anrufbeantworter immer eine Option. Also sollte schnell zu hören sein, wie es weitergeht.
a) Gleich nimmt jemand ab
b) Es erfolgt ein Rückruf
c) Versuchen Sie es mit einer anderen (konkreten) Kontaktmöglichkeit
