15.12.2011
1 Bewertung(en) Rating
Schriftgröße

EU-Agrarsubentionen belasten kleine Fleischereien

Subventionen benachteiligen Handwerker

http://handwerk.com/subventionen-benachteiligen-handwerker/150/2/32681/2

von Birgit Wessel

Pestizide, Massentierhaltung, Agrarfabriken: Einige wenige Konzerne dominieren die Nahrungsmittelbranche und erzeugen Lebensmittel mit industriellen Methoden. Und kassieren dafür auch noch satte Subventionen. Das hat einen Grund: "Die Agrarpolitik unterstützt große deutsche Unternehmen, um sie im internationalen Wettbewerb zu stärken", berichtet Tanja Busse in ihrem Buch "Die Ernährungsdiktatur". Und Busse beklagt auch die Folgen: Kleine Betriebe würden dadurch geschwächt.



18,8 Millionen Zuschuss für Edekas Fleischverarbeitung

Ein Beispiel für einen großen Subventionsempfänger ist die Fleischwerk Edeka Nord GmbH. Als Tochtergesellschaft der Edeka Handelsgesellschaft Nord mbH hat sie im Jahr 2006 in Lüttow Valluhn einen fleischverarbeitenden Betrieb errichtet. 18,8 Millionen Euro Subventionen kassierte der Konzern dafür nach eigenen Angaben - fast 40 Prozent der Investitionskosten.

Den Schaden hat das Handwerk
Ungerecht? Edeka verweist auf sein Gutfleisch-Programm. Seit vielen Jahren werde es in Kooperation mit der regionalen Landwirtschaft erfolgreich betrieben. Bleibt nur die Frage, wie sich das auf handwerklichen Fleischereien auswirkt!

Nächste Seite: Warum kleine Betriebe meist leer ausgehen!

 
1 | 2 | 3
Ist dieser Artikel für Sie hilfreich?