26.05.2011
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Mitarbeitermotivation

10 Fehler: So vergraulen Sie Mitarbeiter

Kündigungsgrund Chef: Immer mehr Mitarbeiter sind unzufrieden mit ihren Vorgesetzten. Wer gute Mitarbeiter nicht verlieren will, sollte diese 10 Fehler vermeiden.

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Foto: bilderbox.de

Deutschlands Mitarbeiter sind unzufrieden. Die Mehrheit (66 Prozent) macht Dienst nach Vorschrift, fehlt öfter mal, ist unproduktiver und denkt über Kündigung nach. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Gallup-Instituts.

Und wer ist daran schuld? Die Antwort bleibt die Studie nicht schuldig: 48 Prozent der Befragten würden ihren Chef entlassen, wenn das möglich wäre.



Ob ein Handwerksbetrieb Mitarbeiter mit einer solchen Einstellung auf Dauer halten sollte? Doch auf der anderen Seite wachsen engagierte Fachkräfte nicht auf den Bäumen.

Darum sollten Sie diese 10 Fehler vermeiden:

1. Sie informieren Ihre Mitarbeiter spät oder gar nicht
Es genügt nicht, wenn der Chef alle Informationen über Kunden und Aufträge hat und sie nur nach Bedarf mit anderen teilt. Das ist vielleicht gut gemeint, zumindest dann, wenn Sie Ihre Mitarbeiter nicht überfordern wollen. Doch wie soll Ihr Team unter solchen Umständen "mitdenken" und sich engagieren?

2. Ihre Ziele sind Geheimsache
Wenn Sie wollen, dass Ihr Team mit Ihnen an einem Strang zieht, dann sollte das Team auch wissen, wohin die Reise geht und warum sich das lohnt. Warum sollten Mitarbeiter sonst die Interessen des Unternehmens zu ihren eigenen machen?

3. Sie setzen keine Prioritäten
Ist ein Mitarbeiter ein schlechter Mitarbeiter, wenn er der Prioritäten nicht von alleine erkennt? Können Sie es denn besser? Falls ja, dann helfen Sie Ihren Mitarbeitern doch dabei: Setzen Sie Prioritäten und erklären Sie ihnen die Gründe. Das ist eine Maßnahme, mit der Sie auf Dauer Selbstständigkeit fördern.


4. Sie geben sich gerne spontan
Mancher wird nur deswegen Chef, damit er endlich machen kann, was er will. Wenn schon nicht bei den Kunden, dann wenigstens gegenüber den Mitarbeitern. Doch was da als "Spontanität", "Bauchentscheidung" oder "Chefsache" daherkommt, ist für andere selten nachvollziehbar. Unberechenbar zu sein ist keine anerkannte Führungsmethode. Wie sollen Mitarbeiter da mitdenken und im Sinne des Unternehmens handeln?

Welche dramatischen Folgen laute Chefs, ständige Kritik und Druck auf Betriebsklima und Arbeitsergebnisse haben, lesen Sie auf der nächsten Seite .

 
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