Smartphones: Sicherheit und Datenschutz
So schützen Sie sich vor Spionage-Apps!
2. Vorsicht mit Facebook- und Twitter-Accounts!
Überlegen Sie sich gut, ob Sie Business-Apps auf Ihr Gerät laden, für die Sie sich mit Ihren Facebook- oder Twitter-Daten anmelden müssen.
Wir wissen nicht, ob sich daraus nicht irgendwann einmal Gefahren ergeben könnten. Doch Sie wollen bestimmt nicht, dass vielleicht irgendwann Ihre Kundendaten in diese Netzwerke gesaugt werden – und sei es nur versehentlich.
3. Bestehen Sie auf Datenschutz!
Kaufen Sie keine Apps, die aus Ihrer Sicht völlig unnötig Zugang zu Daten oder Prozessen fordern, die mit der Funktion der App eigentlich nichts zu tun haben. Wozu sollte zum Beispiel eine Wetter-App Zugriff auf Ihre Kontakte benötigen? Okay, der Hersteller hat dafür bestimmt eine clevere Begründung – aber Sie finden sicher eine Alternative, die auch ohne Ihre Daten auskommt.
Bei Android-Geräten lässt sich das sehr leicht überprüfen: Die Hersteller müssen in Google Play angeben, welche Zugriffe ihre App erfordert. Und Sie müssen dem zustimmen, sonst können sie die App nicht downloaden.
Etwas komplizierter ist die Kontrolle in Apples App Store: Apple verrät nämlich nicht, auf welche Daten die Apps zugreifen können. (Einzig die GPS-basierte Lokalisierung (Ortungsdienst) Ihres Geräts werden Sie feststellen – wenn eine App danach fragt. Die Ortung können Sie in den "Einstellungen" Ihres Geräte deaktivieren.)
Allerdings können Sie die Sie interessierende App im App Store im Internet aufrufen. Von dort aus können sie problemlos die Hersteller-Seite der App anklicken und sich zumindest die Datenschutz-Bestimmungen des Herstellers anschauen. Das bringt keine echte Sicherheit, doch zumindest bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie der Hersteller tickt.
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