31.01.2012
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10 Tipps für den Kampf gegen unerledigte Aufgaben

So besiegen Sie die Aufschieberitis!

Voller Kalender, voller Kopf ... und ständig kommen neue Aufgaben hinzu. Typische Reaktion: aufschieben! Doch die Aufschieberei ist selbst ein schlimmer Zeitfresser. 10 Tipps, wie Sie Ihre Aufgaben in den Griff bekommen - und mehr Zeit gewinnen!

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Foto: MEV

Gegen Aufschieberitis ist kaum jemand geschützt. Zahlreiche Umfragen belegen: Fast jeder neigt gelegentlich zum Aufschieben und jeder Fünfte leidet sogar an chronischer Aufschieberitis. Der Fachbegriff dafür lautet Prokrastination.

Ursache: Zu viele und zu unangenehme Aufgaben
Die Gründe dafür sind leicht verständlich. Ned Hallowell, Psychiater und Fachbuchautor, sieht zwei Ursachen:

  • Wir schieben alle ständig etwas auf, weil wir so viel zu tun haben.
  • Wir schieben Aufgaben auf, die wir nicht mögen, weil sie unangenehm, langweilig oder besonders schwierig sind.

Folgen: Stress, Druck, Mehrkosten
Die Folgen der Aufschieberitis sind gravierend: Es kostet Zeit, Aufgabe immer wieder in die Hand zu nehmen. Außerdem setzen wir uns mit dem wachsenden Berg an Unerledigtem selbst zunehmend unter Druck. Hinzu kommen Frust, Scham und sogar Angst vor den tickenden Zeitbomben in dem Aufgabenberg.

Hier die 10 besten Tipps, wie Sie die Aufschieberitis in den Griff bekommen:

1. Finden Sie Ihre persönlichen Gründe heraus
Seltsamerweise verschieben wir nicht jede Aufgabe. Im Gegenteil: Es gibt viele Arbeiten, die wir gerne erledigen. Der eine schreibt gerne Rechnungen, der andere arbeitet lieber auf der Baustelle als am Schreibtisch.

Zwei Arten von Aufgaben werden besonders häufig verschoben:
  • Aufgaben, die Sie nicht mögen: Das können langweilige Aufgaben sein - die Umsatzsteuervoranmeldung zum Beispiel. Aber auch unangenehme Aufgaben wie die Kündigung eines Mitarbeiters.
  • Aufgaben, bei denen Sie nicht wissen, wie Sie sie erledigen sollen: Das sind Aufgaben, mit denen Sie bisher keine Erfahrung haben oder für die Ihnen die Fachkenntnisse fehlen.
Tipp: Wenn Sie merken, dass Sie eine Aufgabe verschieben wollen, dann fragen Sie sich nach dem Grund. Wenn Sie die Gründe kennen, können Sie leichter dagegen angehen.

Nächste Seite: Schätzen Sie Aufgaben anders ein - so überzeugen Sie sich von den Vorteilen!

 
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