„Die unterschiedlichen Bilanzen haben damit zu tun, dass sich die Stadt selbst aus der Angelegenheit raushält“, zitiert die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) einen Sprecher der Stadt. Die aktuelle Rechtslage lasse eine Überwachung der parkenden Fahrzeuge nicht zu – ein Umstand, den man in Berlin anders sehe.
In der Hauptstadt wurden laut HAZ in den ersten Wochen nach der Einrichtung der Umweltzone Tausende von Knöllchen verteilt. In Hannover bietet sich indes ein ganz anderes Bild: Sechs Anzeigen sind nach Angaben der Verwaltung erst eingegangen, schreibt das Blatt.
Kontrolliert werde auf zwei Wegen, in beiden Fällen geht die Stadt Hannover die Sache offenbar ruhig an: „Unsere Politessen werden erst Plaketten kontrollieren, wenn der Bund die entsprechende Ordnung ändert“, sagte ein Sprecher der Stadt. Die Polizei geht gegen Sünder im fließenden Verkehr auch zögerlich vor, heißt es. Die sechs Anzeigen der Ordnungshüter seien „Abfallprodukte allgemeiner Verkehrskontrollen“.
Fragt sich, weshalb Kommunen, wie beispielsweise Hannover, Umweltzonen einführen. Normalerweise soll jeder 40 Euro zahlen, der unzulässig und ohne Plakette in die Umweltzone einfährt. Zudem wäre eigentlich ein Punkt in Flensburg fällig.
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(ja)







