Die Antwort steht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ): "Habe ich Euch Idioten nicht gesagt, dass das Gerüst erst abgebaut werden darf, wenn die Tapete trocken ist?!"
Einerseits könnten über solche Witze nur diejenigen lachen, die noch nie ein Haus gebaut haben, meint die FAZ. Für das "Andererseits" zitiert das Blatt einen Vertreter der Verbandes Privater Bauherren: Viele Häuslebauer seien "einfach viel zu blauäugig".
Zahlreiche Bauherren würden vier Aspekte falsch bewerten, die für den Baufortschritt entscheidend seien:
- die Wichtigkeit der Planung
- die Koordination und Überwachung der Arbeiten
- die richtige Einschätzung des Zeitaufwandes
- die realistische Kalkulation der Kosten
Und noch eine Erkenntnis müssten sich Bauherren klar machen: "Nicht alle Handwerker arbeiten gleich." Handwerker A habe eventuell einen hohen Qualitätsanspruch, sein Angebot falle entsprechend teurer aus. Wenn Handwerker B den Auftrag bekommen wolle, habe er folgende Möglichkeiten, schreibt die FAZ. Er liefere schlechte Ware, er arbeite mit schlechter ausgebildeten Handwerkern oder: "Er nimmt einfach nicht alle Arbeiten in den Kostenvoranschlag auf. Der Kunde merkt dann nicht einmal, dass er Äpfel mit Birnen vergleicht."
(sfk)







