21.04.2009
0 Bewertung(en) Rating
Schriftgröße

Fahrpersonalverordnung

Schikaniert und ausgebremst

Das Handwerk in Niederbayern steigt auf die Barrikaden: Sie wollen sich gegen die Fahrpersonalverordnung der EU wehren.

Als „Katastrophe“ und „absoluten Unsinn“ bezeichnen Niederbayerns Handwerker die EU-Verordnung, die bereits seit Ende Januar 2008 gilt. „Damit schießt die EU über das Ziel hinaus“, zitiert das Nachrichtenportal www.pnp.de. Hans Pschorn, stellvertretender Geschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz.

Die Verordnung besagt, dass in Fahrzeuge, die über 3,5 Tonnen wieder und sich mehr als 50 Kilometer vom Betriebsstandort entfernen, ein Fahrtenschreiber eingebaut werden muss. Kritik der Unternehmer: Der Fahrtenschreiber mindert den Wiederverkaufswert des Wagens und er ist teuer. Ein digitaler Tachograf koste mindestens 1500 Euro. Dazu komme das Speichern und Auswerten der Daten.

„Für kleine Betriebe und in wirtschaftlich schwachen Zeiten ein nicht unerheblicher finanzieller Aufwand“, sagt Barthl Kalb, Mitglied des Bundestages dem Portal. Der EU-Kommission liege jedoch ein Vorschlag vor, die Grenze auf 150 Kilometer auszuweiten. Die Bundesregierung unterstütze das Vorhaben, doch letztlich liege die Entscheidung bei der EU. Zur Erinnerung: Die letzte Änderung dieser Verordnung habe sich über fünf Jahre hingezogen.

Nervt Sie die Fahrpersonalverordnung ebenso wie die niederbayerischen Handwerker? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Schreiben Sie der Redaktion!

(ja)

Ist dieser Artikel für Sie hilfreich?

Kommentar erstellen

Ihre persönlichen Daten:

Sicherheitsprüfung: (» refresh)

Bitte füllen Sie alle Felder mit * aus! Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.