30.06.2011
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Baugewerke

Schadensersatz - trotz beseitigter Mängel!

Schadenersatz bei Mängeln: So schützen Sie sich

Die Regel sind solche Schadensersatzforderungen trotz beseitigter Mängel nicht, weiß Bernd Hinrichs, Fachanwalt für Baurecht aus Aurich. "In konkreten Fällen geht es in der Regel um elementare Schäden durch Feuchtigkeit."

Auch die Richter im Urteil sprechen von elementaren Schäden an der Baukonstruktion, vor allem am Dach (elementare Undichtigkeit) und im Keller (Feuchtigkeit).

Da solche Urteile sich jedoch immer schneller durchs Internet verbreiten, könnten solche Klagen zunehmen. Hinzu kommt die Gefahr, dass unseriöse Auftraggeber daraus gezielt eine Masche machen könnten, um Zahlungen zu mindern oder zu verzögern.

Selbst dokumentieren
Um dieses Risiko zu senken, sieht Hinrichs zwei Möglichkeiten:

  • Dokumentieren Sie Ihre Nachbesserungsarbeiten laufend durch Fotos, vielleicht auch durch Videoaufnahmen und zusätzlich Notizen. Denn bis so ein Fall vor Gericht landet, kann sich niemand mehr so richtig erinnern, was damals gemacht wurde. Fotos oder Videos frischen die Erinnerung schneller wieder auf - und nehmen Kunden manchmal auch schon den Wind aus den Segeln.
  • Sicherer, aber auch teurer: Beauftragen Sie selbst einen Sachverständigen, der die Sanierungsarbeiten von Anfang an begleitet, dokumentiert und abschließend begutachtet. Dieser Sachverständige kann im Rechtsstreit vor Gericht bestätigen, dass alle Mängel fachgerecht beseitigt wurden.

Weitere Infos zum Thema:

(jw)

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