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Willkommen im Glossar von handwerk.com

Das Internet hat eine eigene Sprache. Dieses Wörterverzeichnis hilft Ihnen auf Ihrem Weg durch die virtuelle Welt. Vermissen Sie eine Erklärung? Dann schreiben Sie an die Redaktion



Account: (engl. "Konto"), von Accounts spricht man in mehrfacher Hinsicht. Oft wird der vertragsmäßig vereinbarte Zugang über einen Zugangsprovider als Account bezeichnet. Zudem kann es sich um eine Zugangsberechtigung (Benutzername und Passwort) für einen Computer oder ein Online-Angebot handeln.



Acrobat: Eine Software von Adobe, mit der PDF-Dateien gelesen werden können.



AdClick: Begriff aus der Leistungsmessung für Online-Werbung, Anzahl der tatsächlich getätigten Klicks auf einen Link, der zu den Informationen eines Werbetreibenden führt.



Administrator: kurz: Admin, Systemverwalter in einem Netzwerk, der meistens über alle Zugriffsrechte verfügt.



Alias: Pseudonym, in das ein oft langer oder schwer zu merkender Name übersetzt wird.
Beispiel E-Mail: Der eigentliche eMail-Account lautet 08912345678@t-online.de, das verwendete Alias jedoch heißt werner.mueller@t-online.de.
E-Mails die an werner.mueller@t-online.de gesendet werden, landen im Postfach von 08912345678@t-online.de.



AltaVista: Suchmaschine im Internet, in englischer und deutscher Sprache verfügbar.
  • www.altavista.de
  • www.altavista.com



  • Animated GIF: Animierte Variante des Grafikformates GIF, bei der mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert sind und filmähnlich hintereinander ablaufen.



    Applet: Bezeichnung für ein kleines in Java geschriebenes Programm auf einer Web-Seite. Es wird vom Server geladen und ausgeführt.



    Attachment: (engl. "Anhang"), an eine E-Mail angehängte Datei.



    Backslash: Rückwärts-Schrägstrich auf der Tastatur.



    Backup: Regelmäßige Sicherungskopie der vorhandenen Datenbestände auf ein anderes Speichermedium (z. B. CD-ROM).



    Banner: (engl. „Werbeband“), Werbebalken auf einer Web-Seite, der meist mit einem Link hinterlegt ist, der den Nutzer auf die Seite des Werbers führt.



    BCC: (engl. "Blind Carbon Copy"), "heimliche" Kopie einer Mail an weitere Empfänger, von denen dem Empfänger aber nichts mitgeteilt wird.



    Betriebssysteme: Betriebssysteme sind notwendige Programme, damit ein Computer überhaupt läuft. Sie sind für die Verwaltung auf dem Rechner zuständig. Das heißt, sie koordinieren die an den PC angeschlossenen Geräte wie Drucker oder Scanner, verwalten Dateien und verarbeiten Daten. Sie sind der Grundbaustein für die auf dem Computer installierten Software-Programme.
    Beispiele für Betriebssysteme: Windows 2000, Windows NT, Windows XP, MacOS, OS/2, Linux.



    Bit: Kleinste Informationseinheit. Ein Bit kann die Zustände 0 oder 1 annehmen. 8 Bit werden als ein Byte bezeichnet.



    Bluetooth: (engl. "Blauzahn"), ein Übertragungsstandard, der die Funkverbindung zwischen Organizern, Handys, Notebooks und anderen Endgeräten regelt. Dabei sind Reichweiten von ca. zehn Metern möglich, mit Verstärker lässt sich dieser Wert verzehnfachen. Das Prinzip von Bluetooth erinnert an die Infrarot-Technik, es muss allerdings kein "Sichtkontakt" zwischen den kabellos verbundenen Geräten bestehen. Zudem ist auch die Übermittlung von Sprache möglich.



    Body: Hauptteil einer E-Mail, in der die eigentliche Nachricht steht.



    Bookmark: (engl. "Lesezeichen"), wird benutzt, um Seiten auf WWW- und ftp-Servern wiederzufinden.



    Bounce: Automatisch generierte Fehlermeldung als Antwort auf eine falsche oder ungültige E-Mail.



    Browser: (engl. "Stöberer", ausgesprochen: "Brauser"), Programm zum Abrufen von Web-Seiten im HTML-Format (z. B. Netscape Navigator, Microsoft Internet Explorer, Opera etc.).



    Byte: 8 Bit. Mit einem Byte lassen sich die Zahlen von 0 bis 255 darstellen. Der Speicher von Computern wird in der Regel in Byte (bzw. Kilobyte = 1024 Byte, Megabyte = 1048576 Byte, Gigabyte = 1073741824 Byte) gemessen.



    Cache: Ein Zwischenspeicher, in dem häufig benötigte Daten abgelegt werden. Der Browser kann sich dadurch ggf. ein erneutes Laden der Daten vom Server ersparen. Dadurch wird die Ladezeit reduziert.



    CBT: (engl. "Computer Based Training"), Programme und Systeme, die das Lernen am PC ermöglichen sollen.



    CC: (engl. "Carbon Copy", also "Durchschlag"), Kopie einer Mail an weitere Empfänger.



    CD-ROM: Kurzform für: Compact Disc Read Only Memory; ein Massenspeicher, der im Gegensatz zur herkömmlichen Musik-CD Daten bereithält. Eine CD-ROM kann bis zu 682 MByte Daten speichern.



    Chat: (engl. "Unterhaltung"), ermöglicht es mehreren Teilnehmern, gleichzeitig an einer Konversation per Tastatur und Bildschirm teilzunehmen.



    chatten: Online-Unterhaltung zwischen (mindestens) zwei Usern.



    Client-Server-Modell: Grundlage des Datenaustausches im Internet. Ein Client (engl. "Kunde") ist ein Benutzer, der eine Dienstleistung (Informationen, Plattenplatz, Datenübertragung, Kommunikation etc.) haben möchte. Einige Rechner oder Programme, die so genannten Server (engl. "Bedienender"), bieten diese Dienstleistungen an. Client-Programme sind Programme, mit denen der Benutzer von seinem Rechner aus auf die Informationen, die auf den Servern gespeichert sind, zugreifen kann.



    CMYK: Cyan, Magenta, Yellow, BlacK: bezeichnet das subtraktive Farbmodell beim Papierdruck.



    Computer Based Training: Einsatz von Computer und spezieller Lern-Software in der Aus- und Weiterbildung. Die Teilnehmer lernen eigenständig mit diesen interaktiven und multimedialen Programmen, die in der Regel auch Selbsttests mit automatischer Fehlerkontrolle ermöglichen.

    Die Lernprogramme können entweder auf CD-ROM oder auf einem Server gespeichert sein. Klassische Beispiele sind Sprachlernprogramme und PC-Anwenderschulungen auf CD-ROM.



    Cookie: Informationen (z. B. Kundennummer) die ein Web-Server im Browser ablegt. Besucht ein Benutzer die Seiten zu einem späteren Zeitpunkt, kann er darüber identifiziert werden.



    CSS: (engl. "Cascading Style Sheet"), Standard zur Beschreibung der Layouteigenschaften von HTML-Dokumenten.



    Cyberspace: Bezeichnung für einen vom Computer erzeugten virtuellen Erlebnisraum.



    Datenbank: Eine strukturierte Datensammlung. Die Informationen sind meist in Form von Datensätzen abgelegt. Innerhalb eines Datensatzes sind die Informationen bestimmten Kategorien (Feldern) zugeordnet.



    Datensicherung: Eine Sicherung von Daten sollte jeder PC-Anwender regelmäßig durchführen. Denn sind wichtige Unterlagen erst einmal vom Computer gelöscht, ist der Katzenjammer groß. Für die Datensicherung gibt es zahlreiche Software-Programme, die teilweise kostenfrei sind.

    Weitere Artikel zu diesem Thema:
  • Datensicherung auch bei kleinen Unternehmen
  • Datensicherung zum Nulltarif



  • DE-NIC: Das Deutsche Network Information Center mit Sitz in Karlsruhe (http://www.nic.de) ist unter anderem für die Vergabe von Domains und IP-Adressen in der Top-Level-Domain ".de" zuständig.



    Dialer: Programme, die sich meist unbemerkt installieren, um dann per Modem oder ISDN-Karte immer wieder eine teure 0190-er Nummer anzuwählen. Laut Gesetz muss man die Rechnungen hierfür nicht bezahlen, da sich die Dialer unbemerkt installieren.

    Dialer werden in der Regel per E-Mail übertragen oder auch unbemerkt beim Surfen im Internet einfangen.



    Digitale Signatur: Eine wesentliche Voraussetzung für die Vertrauenswürdigkeit von Online-Transaktionen ist die digitale Signatur. Nach § 2 Absatz 1 des im Mai 2001 in Kraft getretenen Signaturgesetzes ist darunter ein eindeutiges Signal zu verstehen, das die Unversehrtheit und Echtheit von digitalen Daten beim Empfänger nachweist. Die „digitale Unterschrift“ wird damit der eigenhändigen Unterschrift gleichgestellt.

    Wer die Möglichkeit des elektronischen Signierens nutzen möchte, benötigt dafür eine Signatur-Chipkarte mit PIN-Nummer (Geheimzahl zur Identitätsprüfung), ein Kartenlesegerät sowie eine spezielle Software. Erhältlich ist diese Grundausstattung bei den so genannten Trust Centern (Zertifizierungsstellen für Signaturschlüssel), die unter anderem von der Telekom und der Post betrieben werden.

    Das Signaturgesetz kann nachgelesen werden unter www.iid.de/iukdg.



    DNS: (engl. "Domain Name System"), setzt die IP-Adressen von Computern in Klartext-Namen um und umgekehrt.



    Domain: Untergliederungseinheit der hierarchisch aufgebauten Cmputernamen im Internet. Der Name www.handwerk.com beispielsweise enthält die Top-Level-Domain ".com" und die Secondary-Domain "handwerk". Die Top-Level-Domains sind fest vorgegeben (siehe unten), die Secondary-Domain-Namen kann man bei den Verwaltungsstellen beantragen. Für die ".de"-Domain beispielsweise ist De-Nic (http://www.nic.de) zuständig, für ".com"-Domains Nic (http://www.nic.com).



    Download: (engl. "Herunterladen"), Vorgang, bei dem Daten aus dem Internet auf die Festplatte eines Computers kopiert werden.



    DPI: (engl. "Dots Per Inch", dtsch. "Punkte/Pixel pro Zoll"), eine Maßeinheit für die Druckqualität (Auflösung) bei Druckern. DPI gibt an, wieviele Bildpunkte (Pixel) pro Inch (2,54 cm) von einem Drucker dargestellt werden können. Je mehr Pixel pro Inch gedruckt werden können, um so besser ist die Darstellungsqualität (Auflösung).



    DSL: (engl. "Digital Subscriber Line"), eine digitale Übertragungstechnik, mit der ein schneller Breitband-Internetzugang über das Telefonnetz realisiert wird.



    E-Commerce: (engl. "Electronic Commerce"), bezeichnet die Realisierung von (kommerziellen) Geschäftsprozessen im Internet. Dieser allgemeine Begriff umfasst alle kommerziellen Internet-Nutzungsarten von der E-Mail bis zum vollautomatischen web-gestützten Waren-Distributionssystem.



    E-Learning: Aneignung von Wissen mit Hilfe von Computer und Internet. E-Learning-Seminare finden auf einer virtuellen Lernplattform statt. Sie werden von einem so genannten Teletutor geleitet, der die Teilnehmer über Konferenzschaltungen oder E-Mail durch die Lektionen führt.

    Daneben können sich die Lernenden auf der Plattform auch untereinander austauschen und gemeinsam Aufgaben lösen. Von diesen gemeinsamen Unterrichts- und Arbeitsphasen (synchrones Lernen) abgesehen, kann der Einzelne selbst bestimmen, in welcher Reihenfolge und mit welcher Geschwindigkeit er sich weiterbildet.



    E-Mail: (engl. "Electronic Mail"), oft auch nur "Mail" genannt, bezeichnet die elektronische Post.



    E-Shop: (engl. "Electronic Shop"), Einkaufsangebote im Internet.



    E-Vergabe, Elektronische Vergabe: Die Ausschreibung und Vergabe von Bauaufträgen ist über das Internet als durchgängiger, papierloser Prozess möglich. Unternehmen können die kompletten Leistungsverzeichnisse aus dem Netz ziehen, ihre Angebote digital erstellen und sie verschlüsselt und mit einer digitalen Signatur versehen zurücksenden. Der VOB 2000 zufolge sind solche Angebote rechtsverbindlich. Seit dem Inkrafttreten der neuen Vergabeverordnung am 1. Februar 2001 gilt diese Regelung auch für das öffentliche Auftragswesen. Wer mehr zum Thema elektronische Vergabe wissen möchte, kann dafür den neuen Leitfaden „E-Vergabe“ des Bundeswirtschaftsministeriums zu Rate ziehen.



    ENUM: Abkürzung für "tElephone NUmber Mapping", Bezeichnung für ein Protokoll, das es ermöglicht, Internet-Telefone mit einer herkömmlichen Rufnummer zu erreichen.



    Extension: Dateiendung.



    FAQ: (engl. "Frequently Asked Questions"), "häufig gestellte Fragen", bezeichnet eine Sammlung von Antworten zu wiederholt vorkommenden Fragen.



    Farbwürfel: Der Netscape-Browser hat eine eigene Palette zur Darstellung von Bildern auf Rechnern mit 256 Farben. Dieser sechsseitige Würfel enhält genau 216 (6*6*6) so genannte web-sichere Farben, die unverfälscht und für alle gleich angezeigt werden können.



    File: (engl. "Datei").



    File Server: Ein File Server ist ein Computer, der seine Dateien allen anderen Rechnern im Netz zur Verfügung stellt. Dadurch kann jeder im Netz auf dieselben Daten zugreifen.



    Firewall: (engl. "Brandschutzwand"), spezielle Hard- oder Software, die das Netz eines Unternehmens vor Eindringlingen aus dem Internet schützt.



    Flash: Multimediaprogramm, mit dem sich unter anderem bewegte Bilder erstellen lassen.

    Weitere Informationen:
    Das bewegte Netz



    Flatrate: bezeichnet die monatliche Pauschalgebühr für einen Internetzugang. Damit kann man rund um die Uhr online sein und beliebig viel Übertragungsvolumen verursachen.



    Formular: Vom Benutzer auszufüllende Dialogelemente in Web-Seiten, beispielsweise für Adressabfragen.



    Frame: Aufteilung der Darstellungsfläche eines Browsers in mehrere voneinander abhängige Teilflächen.



    FTP: (engl. "File Transfer Protocol"), Standard für Datenübertragung via Internet. Zum Beispiel können so HTML-Dateien auf einen Server transportiert werden.



    GIF: (engl. "Graphics Interchange Format"), Grafikformat, das Bilder mit bis zu 256 Farben auf ein Minimum an Platzbedarf komprimiert. Interlaced-GIF-Dateien, können schon während des Ladevorgangs als grobe Vorschau angezeigt werden.



    GPRS: (engl. "General Packet Radio Service"), dieser Standard ist für die Übertragung von Daten via Mobilfunk gemacht. Die Idee hinter GPRS ist die Aufteilung der Daten in einzelne Päckchen und eine erneute Zusammensetzung beim Empfänger.



    GSM: (engl. "Global System Mobile"), diesen internationalen Übertragungsstandard für Sendestationen und Endgeräte setzen derzeit alle deutschen Mobilfunkprovider ein. Das Internationale Roaming läuft über GSM ebenso wie Sprach- und Datenübertragungen oder der SMS-Versand.



    Homepage: Startseite eines Internet-Dienstes.



    Host: (engl. "Gastgeber"), Bezeichnung für einen Rechner im Netz. Innerhalb eines Netzwerks wird jeder Rechner, der durch eine eindeutige IP-Adresse ansprechbaar ist, als Host bezeichnet.



    Hosting: Unter Hosting versteht man Mietangebote von Providern, die ihre Rechner und ihre Infrastruktur (Anbindung ans Internet) beispielsweise für WWW-Auftritte zur Verfügung stellen.



    HTML: (engl. "Hypertext Mark-Up Language"), die "Sprache" des World Wide Web, Seitenbeschreibungssprache für Webseiten.



    HTTP: (engl. "Hypertext Transfer Protocol"), Standard, der den Datenaustausch im World Wide Web regelt.



    Hyperlink: in der Kurzform auch "Link" genannt, Verweis auf ein anderes Dokument oder eine andere Textstelle in einem Text.



    Icon: Kleines Bildsymbol, das eine Bedeutung transportieren soll. Zum Beispiel eine Lupe für "Suche".



    Impressumspflicht: Seit Dezember 2001 müssen Homepages verschiedene Angaben, wie beispielsweise die Umsatzsteueridentifikationsnummer und die Kammer, der der Betrieb zugeordnet ist, enthalten. Sonst könnte eine Geldbuße drohen. Was Homepage-Betreiber beachten sollten, erklärt der Artikel "Hohes Bußgeld bei Informationsmangel".



    Interface: Schnittstelle zwischen Mensch und Computer, zwischen zwei Teilen eines Computersystems oder zwischen zwei Netzwerken.



    Internet: Weltweites dezentrales Netzwerk, das auf gemeinsamen Standards bei der Datenübertragung beruht. Ursprünglich vom Militär entwickelt.



    Internet Service Provider: (ISP), Dienstleister im Bereich Internet. Man unterscheidet Provider, die den Internetzugang ermöglichen und so genannte Hosting-Provider, die Rechnerkapazitäten für WWW-Auftritte zur Verfügung stellen.



    Internet-Auftritt: Alle Seiten eines Internet-Angebots zusammen genommen.



    Internet-by-Call: Besonders günstige und meist auch anmeldefreie Möglichkeit der Internetnutzung. Teilweise sind die Möglichkeiten bei der Nutzung allerdings etwas eingeschränkt.



    Internet-by-Call-Anbieter: Internet-Zugang ohne vorherige Anmeldung. Der Endkunde muss nicht fester Kunde eines bestimmten Zugangsproviders sein, sondern kann bei jeder Internet-Sitzung frei wählen und beispielsweise den preiswertesten Anbieter aussuchen. Der Kunde wählt sich nur dann ins Internet ein, wenn er surfen möchte. Es fällt keine monatliche Grundgebühr an.



    Intranet: Firmeninterne Netze, die Internet-Technik verwenden.



    IP-Adresse: Eine IP-Adresse besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen von 0 bis 255 (z.B. 195.148.0.255). Dies ist die Ziffernadresse eines ganz bestimmten Rechners im Internet. Damit ein Benutzer sich die komplizierten Zahlen nicht merken muss, setzt das "Domain Name System" die Zahlen in Buchstaben um.



    ISDN: (Integrated Services Digital Network). Digitales Netz für den Transfer von Sprache, Text, Daten und Bild über eine Telefonleitung (Amtsleitung). Ein digitaler Teilnehmeranschluss besteht aus zwei Basiskanälen (B-Kanal mit jeweils 64 KBit/s) und einem Steuerkanal (D-Kanal mit 16 KBit/s). Mit dem Basisanschluss können zwei Dienste gleichzeitig bedient werden, z. B. Telefonieren und Faxempfang.



    ISDN-Karte: Karte für den PC, die den Computer mit dem ISDN-Netz verbindet.



    Java: Von Sun entwickelte objektorientierte Programmiersprache.



    JavaScript: Eine von der Firma Netscape eingeführte Script-Sprache.



    JPEG: (engl. "Joint Photographic Experts Group"), Kompressionsverfahren für Grafikdateien, kann im Gegensatz zu GIF beliebig viele Farben darstellen, ohne die Dateigröße aufzublasen.



    Junk Mail: (engl. "Müll-Post"), unerwünschte Werbe-E-Mail.



    KBit: Kurz für Kilobit (1024 Bit).



    KByte: Kurz für Kilobyte (1024 Byte).



    Ladezeit: Zeit, die benötigt wird, um eine Internet-Seite vollständig anzuzeigen.



    Link: (engl. "Verknüpfung"), im World Wide Web können einzelne Informationsangebote mit so genannten "Hyper-Links" oder kurz "Links" verbunden werden. Sie dienen dazu, die Navigation innerhalb eines Auftrittes zu erleichtern. Links können aber auch von einem Auftritt auf einen anderen verweisen.



    Logfile: Datei, mit der Besuche aus dem Internet protokolliert und ausgewertet werden können.



    Login: Bezeichnung für das Anmelden auf einem fremden Computersystem, häufig mit der Eingabe eines Benutzernamens und eines Passwortes verbunden.



    Lycos: Suchmaschine im Internet, in englischer und deutscher Sprache verfügbar.
  • www.lycos.de
  • www.lycos.com



  • Mailing-List: Eine Nachricht an eine Mailing-List stellt eine Mischform zwischen Mail und News dar. Sie wird an eine Mail-Adresse verschickt und von dort aus automatisch an alle Abonnenten (Subscriber) dieser Mailing-List per Mail weiterverteilt.



    Majordomo: Software, die Mailing-Listen verwaltet.



    MByte: Kurz für Megabyte (1024 KByte).



    Meta-Suchmaschine: leitet einen Suchbegriff an mehrere übliche Suchmaschinen weiter und zeigt die gesammelten Resultate auf einer Seite an.
    Beispiel:
  • www.metager.de



  • Meta-Tags, Metatags: Sobald eine Web-Präsenz bei Suchmaschinen angemeldet wird, werden deren Robots das angemeldete Angebot besuchen und untersuchen, um Suchbegriffe in den eigenen Index aufzunehmen. Mit so genannten "META-Tags" im Kopf einer HTML-Datei kann man bei recht vielen Suchmaschinen das Untersuchungsergebnis und damit das Ranking in der Suchmaschine positiv beeinflussen.



    Modem: Gerät, das den Datenaustausch vom eigenen Rechner zu einem Zugangsprovider ermöglicht. Bei einem ISDN-Anschluss kann diese Aufgabe von einer ISDN-Karte, einem ISDN-Adapter oder einer Telefonanlage mit integriertem Modem übernommen werden.



    Moderator: Manche Diskussionen im Internet werden von einem Moderator betreut. Er erhält alle Artikel zur Auswahl und eventuell auch zur redaktionellen Überarbeitung. Er kann Rüpel zur Ordnung rufen und gegebenenfalls aus der Diskussion ausschließen.



    MPEG: (engl. "Motion Picture Experts Group"), Kompressionsstandard für digitale Videobilder.



    Multimediaprogramm: Software, mit der sich verschiedene Komponenten wie beispielsweise Musik und Animationen miteinander kombinieren lassen. Beispiel: Flash

    Weitere Informationen:
    Das bewegte Netz



    Navigations-Buttons, Schaltflächen: (Button: engl. "Knopf"), hinter diesen Schaltflächen oder Bildern verstecken sich Links, über die die verschiedenen Seiten eines Internet-Auftritts angesteuert werden können.



    Netiquette: Kunstwort aus "Network Etiquette". Regelt den fairen und freundlichen Umgang miteinander im Internet.



    Newsletter: Kurze, prägnante Informationsbriefe, die via E-Mail an einen festen Abonnentenstamm verschickt werden. Newsletter werden von großen Unternehmen, Nachrichten-Agenturen oder Organisationen regelmäßig, oft sogar mehrmals pro Tag, verschickt. Viele Newsletter sind kostenlos.



    NIC: (engl. "Network Information Center"), unter anderem für die Vergabe von Domains zuständig, http://www.nic.com.



    PageView: Anzahl der Abrufe einer Webseite durch einen Benutzer, als Begriff zunehmend wichtig für die Bewertung der Leistungsfähigkeit von Werbung im Internet. Ein PageView wird erst gezählt, wenn der Besucher sich mindestens 1 Minute auf der WebSite aufgehalten hat.



    PDF: (engl. "Portable Document Format"), plattformunabhängiges Dateiformat zum Austausch von fertig formatierten Dokumenten. Es wird über "Acrobat" von der Firma Adobe geschrieben, zum Lesen wird der "Acrobat Reader" benötigt.



    Phishing: Kurzform für "Passwort fischen", dabei versenden Betrüger in großen Mengen eine E-Mail, die den Anschein einer Bank-E-Mail erweckt. Die Empfänger werden aufgefordert sich über einen angezeigten Link auf eine täuschend echt imitierte Bankseite zu begeben. Auf dieser nachgemachten Webseite werden die Kunden aufgefordert, sich mit ihren Bankdaten einzuloggen. Hierdurch verschaffen sich die Betrüger Zugang zu Passwörtern, Kontonummern, etc.



    Pixel: Die kleinste Einheit eines digitalen Bildes, ein Farbpunkt.



    Plug-in: (engl. "to plug = einstecken, stöpseln"), Programme oder Programmteile, die die Funktionalität eines anderen Programms erweitern.



    PNG: (engl. "Portable Network Graphics"), Bildformat, das ähnlich wie GIF auf einem Kompressionsalgorithmus basiert, um möglichst kleine Dateien zu erzeugen.



    Pop-up, Popup: Ein PopUp-Fenster ist zumeist ein kleines oder stark verkleinertes Browserfenster, dem jedoch die üblichen Schaltflächen wie beispielsweise "Zurück" oder "Aktualisieren" fehlen. Dieses kleine Fenster springt durch JavaScript gesteuert auf, wenn man entweder einen Link anklickt, oder auch indem sie sich selbsttätig öffnen, zum Beispiel wenn eine Seite aufgerufen wird. In PopUp-Fenstern finden sich häufig Werbeanzeigen.



    Portal: Ein Portal ist eine Webseite, die als "Einstiegsseite" zu einem allumfassenden Informationsangebot eines bestimmten Themas (zum Beispiel News, Spiele oder eine bestimmte Branche) führt.



    Posting: Eine Nachricht, die in einem Forum veröffentlicht wird.



    Protokoll: Übereinkünfte, Standards des Datenaustauschs zwischen Computern.



    QuickTime: Von Apple definierter Standard zur Übertragung von Bild- und Audiodaten.



    RE-Mailer: Mit Hilfe eines RE-Mailers kann man anonyme E-Mails verschicken, die auch keine Provider-Kennung mehr enthalten.



    RealAudio: Von der Firma Progressive Networks entwickeltes Protokoll, mit dem sich Audiodaten in Echtzeit über das Internet übertragen lassen.



    RGB: Rot, Grün, Blau bezeichnet das additive Farbmodell von Bildschirmen.



    Robots: siehe unter "Spider"



    Server: (engl. "Diener"), Internetrechner, der Daten für den Abruf durch eine Client-Software bereithält.



    SIP: (engl. "Session Initiation Protocol"), ein Signalübertragungsformat für Multimediaanwendungen, das zum Standard für VoIP-Telefonie wurde.



    Spam: Unerwünschte Werbebriefe im Internet. Ein leider alltägliches Übel. Deutsche Unternehmen sollten sich allerdings hüten, derartige Werbemaßnahmen zu ergreifen. In einigen Fällen wurden die Absender bereits von Gerichten gemaßregelt. Auf der sicheren Seite ist ein Unternehmer nur dann, wenn er zu der unaufgefordert angeschriebenen Person oder Firma in geschäftlicher Beziehung steht.



    Spider: (auch Robots genannt), automatische Programme, die das Internet nach neuen WebSites bzw. aktualisierten Web-Seiten durchstöbern (spidern) und diese für die jeweilige Datenbank einer Suchmaschine indizieren. Durch Meta-Tags im HEAD-Bereich von HTML-Seiten kann der Autor einer Web-Seite, Angaben über z. B. Titel, Inhalt usw. hinterlegen, die von einigen Spidern berücksichtigt werden.



    SSL: (engl. "Secure Socket Layer"), von Netscape entwickeltes Protokoll zur gesicherten Übertragung von sensiblen Daten (Kreditkartennummern etc.) über das Internet.



    Subdomain: Domainnamen können mit Hilfe von Subdomains weiter unterteilt werden. Dies ist in einzelnen Fällen sinnvoll. Die Eintragung von Subdomains kann frei vorgenommen werden (Beispiel: http://aktion.handwerk.com).



    Suchmaschinen: Möglichkeit, um Informationen im World Wide Web zu finden. Suchmaschinen durchsuchen selbst das Web und speichern die dort gefundenen Texte für die Freitextsuche.



    Tag: (engl. "Etikett"), Befehl innerhalb der HTML-Sprache.



    TCP/IP: (engl. "Transmission Control Protocol/Internet Protocol"). Die Daten im Internet – ob beim Versenden von E-Mails oder beim Aufruf von Web-Seiten – werden immer nach dem gleichen Verfahren losgeschickt. Bei der Übertragung werden die Daten in kleine Pakete aufgeteilt, die Angaben darüber enthalten, an welche Adresse sie geschickt werden sollen. Dafür ist das "Internet Protocol" (IP) zuständig.

    Für den Weitertransport dieser Daten und ihre Übermittlung in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger sorgt das "Transmission Control Protocol" (TCP).



    Teletutor: Trainer für E-Learning-Seminare. Der Teletutor betreut und motiviert die E-Learner, also die Teilnehmer eines über das Internet stattfindenden Kurses oder Seminars. Er steuert durch den Unterricht, beantwortet Fragen und kontrolliert regelmäßig die Lernerfolge der Teilnehmer.



    Tool: (engl. "Werkzeug"), Bezeichung für Hilfs- oder Zusatzsoftware, aber auch für Arbeitsmittel innerhalb von Programmen. Grafikprogramme stellen beispielsweise viele Werkzeuge wie Lupen oder Scheren in so genannten "Werkzeugpaletten" oder "Toolbars" zur Verfügung.



    Trojanisches Pferd: Bezeichnung für ein Programm, das die Benutzeroberfläche eines anderen Programms nachahmt. Dadruch können zum Beispiel Benutzeraktionen ausspioniert werden.



    URL: (engl. "Uniform Resource Locator"), standardisiertes Darstellungsverfahren von Internet-Adressen. Beispiel:
    http://subdomain.domain.domainendung = http://aktion.handwerk.com



    USB: (engl. "Universal Serial Bus"), eine mittlerweile zum Standard gewordene Schnittstelle zum Anschluss von Zusatzgeräten wie z. B. Drucker, Maus, Tastatur oder Scanner an den PC, ohne das eine zusätzliche Karte benötigt wird.



    User: Jeder Benutzer eines PC.



    Verzeichnisse: Redaktionell bearbeitete Suchhilfen. Hinweise auf bestimmte Informationsangebote werden in komplexen Strukturen - wie in einer Bibliothek - eingeordnet.



    Virtual Host: Die am häufigsten gebrauchte und kostengünstigste Form des Hosting. Bei einem virtuellen Hosting zahlt der Kunde einen monatlichen Pauschalpreis für die Datenspeicherung und den Datentransfer. Oft sind die Kosten für einen Domainnamen eingeschlossen. Im Unterschied dazu spricht man bei einem eigenen Rechner von einem "dedizierten Server".



    Virus: Kleine Programme, die andere (meist größere Programme oder ganze Computer) infizieren. Ein Virus wird häufig über E-Mail verteilt und kann für böse Überraschungen sorgen.



    Visit: (engl. "Besuch"), bezeichnet den zusammenhängenden Besuch einer Web-Site.



    Voice over IP: Auch "IP-Telefonie" genannt, Bezeichung für weltweite Sprachübertragung in Echtzeit über ein Netzwerk auf Basis des Internet Protokolls (IP). Der Unterschied zwischen IP-Telefonie und der bislang vorherrschenden Technologie besteht darin, dass Sprache per VoIP nicht mehr mittels einer geschalteten Verbindung übertragen, sondern in zerstückelten Paketen über ein Netzwerk gesendet wird.



    Web: Kurzform für World Wide Web (WWW).



    Web Based Training: Lernprogramme werden im Unterschied zum Computer Based Training aus dem Internet abgerufen und über den Browser direkt am PC bearbeitet. Die Inhalte können dadurch ohne großen Aufwand aktualisiert werden.



    Web-Seite, Web-Site, Website: Eine in HTML kodierte Datei, die im Browserfenster angezeigt wird.



    Web-Server: Ein Server, der auf Anforderung mittels HTTP Web-Seiten zu einem HTML-Browser überträgt.



    WebHammer: Jeden Monat bewertet die handwerk.com-Jury Internet-Seiten aus dem Handwerk. Und zwar in den Rubriken "Gesamteindruck", "Marketing" und "E-Commerce". Die Seite, die mindestens 30 Punkte in den verschiedenen Unterkategorien erreicht, wird mit dem Logo "handwerk.com WebHammer" ausgezeichnet.

    Die WebHammer-Gewinner werden auf handwerk.com öffentlich prämiert. Sie dürfen fortan mit dem WebHammer-Logo werben - der Auszeichnung für gelungene Homepages im Handwerk. Ihre Seiten sind noch nicht ganz fertig, aber Sie hätten trotzdem gerne eine Einschätzung? Selbstverständlich können Sie uns auch dann ihre Internet-Adresse schicken. Den Award erhalten auch Internet-Seiten, die (noch) keinen E-Commerce betreiben.

    Wenn auch Sie mit ihrem Handwerksbetrieb an der Aktion teilnehmen wollen, schreiben Sie an webhammer@handwerk.com.



    Webmaster: Verwalter eines Web-Servers.



    Whois-Datenbank: Domainvergabestellen bieten die Möglichkeit, nach freien Domainnamen zu suchen, oder den Besitzer einer Domain ausfindig zu machen. Dies ist die Aufgabe einer Whois-Datenbank.



    World Wide Web: englisch für Weltweites Netz.



    Wurm: Ein Wurm ist ein Computervirus, das sich selbst vervielfältigt, sich dabei jedoch nicht an ein anderes Programm anhängt. Würmer können somit nicht Bestandteil anderer Programmabläufe werden und sind meist nur dann eine Gefahr, wenn man ein solches Programm aufruft.



    WWW: Abkürzung für "World Wide Web" beziehungsweise "Weltweites Netz".



    WYSIWYG: (engl. "What you see is what you get"), Programme, die am Bildschirm exakt das zeigen, was später im Ausdruck einer Datei auf dem Papier erscheint.



    XML: Kurzform für: EXtensible Markup Language; eine Weiterentwicklung der "Internet-Sprache" HTML, die sich besonders für den systemunabhängigen Datenaustausch eignet. Die mit XML erstellten Dateiformate sind kompatibel zueinander und können plattformunabhängig ausgetauscht werden.



    Yahoo: Suchmaschine im Internet, in englischer und in deutscher Sprache verfügbar:
    www.yahoo.de
    www.yahoo.com



    Zugangsprovider: Unternehmen, das Internetzugänge für Endanwender zur Verfügung stellt.