07.02.2010
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Angemessene Strafen

Rachegedanken als Therapie

Wie Gerichtsprozesse mit zahlungsfaulen Bauträgern enden, weiß Carol Höhnisch genau: "Mit einem Vergleich." Doch die handwerk.com-Leserin und Buchautorin hat ihren eigenen Weg gefunden, um mit dem Frust klarzukommen.

 - Foto: Bilderbox
Foto: Bilderbox

Die Redaktion hatte berichtet, dass "Handwerker mit manipulierten Bauzeichnungen betrogen" werden. Höhnisch kennt diese Nummer: "Auch wir haben schon im Gerichtssaal gesessen und sind mit nachträglich geänderten Bauzeichnungen konfrontiert worden."

Was die Unternehmerfrau davon hält, dass die Baubetrüger im aktuellen Fall zu Haftstrafen auf Bewährung und gemeinnütziger Arbeit verurteilt wurden, verdeutlicht sie sehr anschaulich in einem Leserbrief, den kompletten Beitrag lesen Sie hier .

Höhnisch hat nach ähnlichen Erfahrungen übrigens die Satire Die Handwerkerverschwörung geschrieben. In ihrem Buch bringt sie die Arbeitswelt in Ordnung, "Bauherren, Behörden und Richter" erhalten darin "geeignete Strafen".

(sfk)

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1 Kommentar zu "Rachegedanken als Therapie"

  1. Peter Anders - 10.02.2010, 11:23 Uhr (Kommentar melden)

    Ja, jetzt haben wir ein Anti-Frust-Rezept: Wir sitzen nun häufig lachend im Auto und suchen für jeden Bösewicht die passende Strafe aus der "Handwerkerverschwörung" aus. Es tut einfach gut, sich das empörte Gesicht des Beamten vorzustellen, wenn wir mit der neuen Installateursmathematik vorgerechnet haben, wie schnell er mit seinem dicken Verdienst das verstopfte Klo repariert haben müßte und dann einfach unseren Krempel zusammenpacken und gehen oder mit der Stoppuhr stehen bleiben... Auch wenn es nur in Gedanken erfolgt - das Gefühl, dass man eigentlich so viel Macht hätte ist schon enorm frustabbauend :-) Ich hab das Buch zu Weihnachten verschenkt und wir spielen jetzt oft darauf an.