24.01.2012
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Leichtathlet

Porsche Boxster - Schnickschnack war gestern

Dinge, die Sie absolut nicht brauchen – aber garantiert haben wollen. Folge 22: Endlich! Porsche baut wieder richtige Sportwagen.

Moderne Autos sind überfrachtet mit kleinen Helferlein. Manche sind nützlich, Vieles total überflüssig. Gerade Sportwagen werden durch den ganzen Schnickschnack pummelig. Und das kostet die entscheidenden Zehntelsekunden.

Dass es auch anders geht, beweist Porsche. Nach dem Geländeungetüm Cayenne wirkt der neue Boxster fast wie ein Leichtathlet. Die Konstrukteure haben das Kunststück geschafft, trotz allerlei Komfortmerkmale Gewicht zu sparen - viel Gewicht. Möglich wird das durch konsequenten Leichtbau. Insbesondere bei der Karosserie haben die Konstrukteure die neue Zuffenhausen-Diät wirken lassen. Wie viel der "Neue" abgespeckt hat, verrät Porsche noch nicht. Es dürfte aber nach Einschätzung von Branchenkennern eine ganze Menge sein.

Dafür sprechen auf alle Fälle die Fahrwerte. Gerade mal fünf Sekunden gönnt sich der "Baby-Porsche" mit dem Namenszusatz "S" am Heck für den Standardsprint auf Tempo 100. Damit steht der Zweisitzer seinem großen Bruder, dem Elfer, in dessen Basisausführung in nichts mehr nach. Dafür strampeln unmittelbar vor der Hinterachse des Mittelmotorsportwagens sechs Zylinder im klassischen Boxerformat. Denen entlocken die Sportwagenbauer 315 PS. Die haben mit dem Zweisitzer naturgemäß leichtes Spiel.

Flotter unterwegs ist der neue Boxster. Aber wie steht es um die Verbrauchswerte? Das lesen Sie auf Seite 2 .

 
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