Nissan Navara
Der Pick-up mit Oberklasse-Ausstattung
Dinge, die Sie absolut nicht brauchen – aber garantiert haben wollen. Folge 43: Ein Arbeitstier von Auto, dass die Gene einer Edel-Limousine in sich trägt.
Meine Kollegen von den Tischler-Medien hatten neulich wieder einen Testwagen. Einen Nissan Navara. Der mächtige, fast 5,40 Meter lange Pick-up, war auf dem Parkplatz unseres Verlages kaum zu übersehen. Noch dazu, weil der Pack-Esel in Quietschrot lackiert war.
"Lass mir mal die Schlüssel da. Den nehme ich gern am Wochenende mit." Wenn ich gewusst hätte, in welches Gefühlschaos ich meine Tochter mit dem Pick-up stürzen würde, wären mir diese Worte nicht so leicht über die Lippen gegangen. Man muss dazu wissen, dass meine 4-Jährige wohl ganz offensichtlich meinen Autotick geerbt hat. Sowohl auf Oldtimer-Treffen als auch bei edleren Sportwagen, die sich in unsere Straße verirren, ist sie meist ebenso aus dem Häuschen wie ich. Entsprechend begeistert ist unsere kleine Dame, wenn Papa aus der Redaktion mal wieder ein Testauto mitbringt – noch dazu in ihrer Lieblingsfarbe. Also: Kindersitz umgebaut und ab ins Wochenende.
Was schon auf den ersten Metern mit dem Nissan Navara positiv ins Auge fällt, ist die exzellente Ausstattung. Vieles erinnert weit mehr an eine Oberklasse-Limousine als an ein Arbeitstier. Touchscreen-Navigation ist ebenso an Bord, wie ein Autotelefon, ein Bordcomputer, ein Soundsystem mit mächtig Bumms von Bose, Sitzheizung bis hin zu einem auf Knopfdruck zu öffnenden Sonnendach.
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